Diesen Titel habe ich am 25. Februar 08 in der Zeitung gefunden. Nein, es ist kein Bericht über einen Verrückten, der (mit Kokos- und Palmöl eingerieben) durch den Ärmelkanal geschwommen ist! Viel mehr handelt er von einer Boeing 747-400 mit diesem tropischen Ölgemisch im Tank von London nach Amsterdam geflogen ist!
Die britische Gesellschaft Virgin Atlantic sprach von einem Durchbruch beim Klimaschutz. Sie möchte in den nächsten zehn Jahren rund drei Milliarden Pfund in die Entwicklung von Biotreibstoffe investieren.
Ein lobenswertes Vorhaben wenn ich daran denke, dass die Menschheit immer mehr reist und der Flugverkehr stetig zunimmt. Die einen jetten mal kurz über die halbe Welt um Bekannte zu besuchen, andere fliegen geschäftlich von einem Ort zum nächsten (und nochmals andere sausen mit ihrem Privatjet durch die Luft um irgendwo einen Vortrag über Nachhaltigkeit zu halten…).
Laut des Artikels bezeichnen Kritiker diesen knapp einstündigen Flug mit Biotreibstoff als einen „Werbetrick“, der von der Klimabelastung durch den zunehmenden Luftverkehr ablenken solle.
Diese Meinung kann ich nicht unterstützen. Sicher war diese Aktion gut für das Image der Fluggesellschaft, wenn auch nur ein Peanut im Kampf gegen die Klimabelastung. Doch ich finde, man sollte nicht immer nur die negativen Meldungen in den Medien bringen. Auch kleine Dinge (nun ja, so ein Flugzeug ist ja wirklich nicht klein) haben Wirkung. Hinter diesem Flug steckt eine Menge Forschung, die man weiter entwickeln und verwenden kann!
Damit komme ich gerade zu einem Punkt, der mich brennend interessiert: wer entwickelt solche energiereiche Mischungen? Wer untersucht, was zusammengebraut werden muss, damit eine Flüssigkeit als Treibstoff dient?
Ich stelle mir diese Chemiker vor wie den Miraculix aus René Goscinnys und Uderzos Asterix. Diese Menschen sind Zauberer und können mit ihren Mischungen und Tränken die Welt verändern. Sie können böse Zaubertränke brauen, die der Umwelt schaden, aber auch solche, die uns helfen können, die Welt zu retten.
Donnerstag, 28. Februar 2008
Nachhaltigkeit in den Medien
In dieser Woche ist mir zum ersten Mal richtig aufgefallen, wie man ohne wirklich zu suchen, eben doch nach einem bestimmten Thema Ausschau halten kann. Und da kam plötzlich die Frage auf: Ist das Nachhaltigkeitsthema jetzt wirklich so gross in den Medien oder fällt mir das jetzt nur auf? Das kann ich im Moment nicht beantworten, möchte hier aber zwei kurze Artikel erwähnen, die ich diese Woche gefunden habe.
Zum ersten habe ich im Migros-Magazin einen Werbeartikel mit dem Titel "Bügel fürs Gewissen" gefunden. Die Migros wirbt für Kleiderbügel aus FSC-Buchenholz. Das FSC-Zeichen garantiert "sozialverträgliche, umweltgerechte und nachhaltige Wirtschaft".
Da sage ich nur: Das ist ja alles gut und recht! Super, dass sich die Migros für die Umwelt einsetzt. Aber bevor jetzt alle in die Migros stürmen, denkt einmal noch an die alten Kleiderbügel. Was ist für die Umwelt nützlicher? Wenn wir tonnenweise FSC-Kleiderbügel kaufen und die alten Plastikbügel in den Müll werfen, oder wenn wir die alten Bügel einfach noch ein paar Jahre länger im Schrank hängen lassen, ohne damit Abfall zu produzieren? Da sage ich nur, denkt immer noch ein bisschen weiter! Wer aber neue Kleiderbügel braucht und ein bisschen auf die Umwelt achtet, der soll natürlich umweltfreundliche Bügel kaufen, das würde ich wohl genau so machen!
Den zweiten Artikel habe ich heute im Sarganserländer entdeckt. Anlass für diesen Artikel ist der morgige 29. Februar. Titel: "Der 29. Februar als ein Ferientag für die Umwelt" Der National Trust gibt seinen Angestellten frei, im Gegenzug sollen sie aber etwas für die Umwelt tun. So wird beschrieben, dass man einen Baum pflanzen, eine Energiesparlampe einschrauben, ein Fenster abdichten oder anderes tun könnte. Die Angestellten müssen dazu im Nachinein einen Bericht abgeben. Das tönt gut und würde mich sehr freuen, wenn das bei uns auch so wäre! Ich hätte da aber einen Vorschlag, um das Ganze noch effizienter zu gestalten: Dies sollte nicht auf Freiwilligkeit basieren, denn wer nichts macht, bekommt einen freien Tag und muss nicht mit Sanktionen rechnen. Und natürlich sollten diese Ferientage für die Umwelt nicht nur am 29. Februar in England sein, sondern viel viel öfter (mindestens einer pro Woche) und am besten gleich auf der ganzen Welt. Und nun noch im Ernst, darüber nachzudenken finde ich gar keine schlechte Idee. Im Artikel steht noch folgender Satz, der absolut zum Nachdenken anregt: "Es gibt 29 Millionen Arbeitnehmer in Grossbritannien, wenn nur eine Million eine Energiesparlampe installieren und das Thermostat um ein Grad herunterdrehen, senken wir den Kohlendioxid-Ausstoss um 351 000 Tonnen".
So weit ich das beurteilen kann, sind in beiden Artikeln alle drei Elemente des Nachhaltigkeitsdreieck integriert. Und man sieht es noch einmal, vorallem der Artikel zum 29. Februar zeigt es: Das Kleine macht das Grosse aus!
Zum ersten habe ich im Migros-Magazin einen Werbeartikel mit dem Titel "Bügel fürs Gewissen" gefunden. Die Migros wirbt für Kleiderbügel aus FSC-Buchenholz. Das FSC-Zeichen garantiert "sozialverträgliche, umweltgerechte und nachhaltige Wirtschaft".
Da sage ich nur: Das ist ja alles gut und recht! Super, dass sich die Migros für die Umwelt einsetzt. Aber bevor jetzt alle in die Migros stürmen, denkt einmal noch an die alten Kleiderbügel. Was ist für die Umwelt nützlicher? Wenn wir tonnenweise FSC-Kleiderbügel kaufen und die alten Plastikbügel in den Müll werfen, oder wenn wir die alten Bügel einfach noch ein paar Jahre länger im Schrank hängen lassen, ohne damit Abfall zu produzieren? Da sage ich nur, denkt immer noch ein bisschen weiter! Wer aber neue Kleiderbügel braucht und ein bisschen auf die Umwelt achtet, der soll natürlich umweltfreundliche Bügel kaufen, das würde ich wohl genau so machen!
Den zweiten Artikel habe ich heute im Sarganserländer entdeckt. Anlass für diesen Artikel ist der morgige 29. Februar. Titel: "Der 29. Februar als ein Ferientag für die Umwelt" Der National Trust gibt seinen Angestellten frei, im Gegenzug sollen sie aber etwas für die Umwelt tun. So wird beschrieben, dass man einen Baum pflanzen, eine Energiesparlampe einschrauben, ein Fenster abdichten oder anderes tun könnte. Die Angestellten müssen dazu im Nachinein einen Bericht abgeben. Das tönt gut und würde mich sehr freuen, wenn das bei uns auch so wäre! Ich hätte da aber einen Vorschlag, um das Ganze noch effizienter zu gestalten: Dies sollte nicht auf Freiwilligkeit basieren, denn wer nichts macht, bekommt einen freien Tag und muss nicht mit Sanktionen rechnen. Und natürlich sollten diese Ferientage für die Umwelt nicht nur am 29. Februar in England sein, sondern viel viel öfter (mindestens einer pro Woche) und am besten gleich auf der ganzen Welt. Und nun noch im Ernst, darüber nachzudenken finde ich gar keine schlechte Idee. Im Artikel steht noch folgender Satz, der absolut zum Nachdenken anregt: "Es gibt 29 Millionen Arbeitnehmer in Grossbritannien, wenn nur eine Million eine Energiesparlampe installieren und das Thermostat um ein Grad herunterdrehen, senken wir den Kohlendioxid-Ausstoss um 351 000 Tonnen".
So weit ich das beurteilen kann, sind in beiden Artikeln alle drei Elemente des Nachhaltigkeitsdreieck integriert. Und man sieht es noch einmal, vorallem der Artikel zum 29. Februar zeigt es: Das Kleine macht das Grosse aus!
Mittwoch, 27. Februar 2008
Nachhaltigkeit in den Medien
Ariel Werbespot im Fernsehen
Ariel wirbt zur Zeit für das neue Waschmittel „Ariel kalt-aktiv“ im Fernsehen. Mit diesem neuen Waschmittel kann die Wäsche bei 20°C gewaschen werden und wird trotzdem sauber und rein. Würde jede/r in Deutschland die Waschtemperatur runterschrauben, dann spart dies so viel Energie, dass 12 Millionen Haushalte ein Jahr lang mit Licht versorgt werden könnten. Würden alle Menschen mitmachen (sozialer Aspekt), dann ginge es auch der Umwelt (Ökologie) besser. Ausserdem schont dieses neue Waschmittel den Geldbeutel (Ökonomie) (heisst es auf der Homepage), wobei ich jetzt nicht genau weiss, wie viel dieses neue Produkt kostet... Aber nur schon durch die geringere Waschtemperatur werden Kosten eingespart und der Umwelt ist natürlich auch geholfen. Ich finde es toll, dass jetzt auch Waschmittelhersteller um unsere Umwelt besorgt sind und werde gleich einmal meiner Mutter vorschlagen, dieses neue Waschmittel zu kaufen.
Passagiermaschine flog mit Biosprit
Diesen Artikel las ich in einer Zeitung. Zum ersten Mal flog eine Boeing 747-400 mit Biosprit. Dieser Biosprit besteht aus einer Mischung aus Öl der Kokosnuss und der Babasusspalme. Die britische Gesellschaft sprach von einem Durchbruch beim Klimaschutz. Kritiker hingegen bezeichnen das Ganze als Werbetrick, der von der Klimabelastung durch den zunehmende Luftverkehr ablenken soll. Wie auch immer, ich finde es toll, dass es überhaupt gelungen ist, mit Biosprit in die Lüfte abzuheben. Ich hoffe, dass die Forschung an diesem Thema dranbleibt, damit in Zukunft alle Flugzeuge mit Biosprit fliegen können. Unserer Umwelt wäre durch den auf Null reduzierten CO2 – Ausstoss enorm gedient.
In den letzten drei Tagen habe ich vermehrt auf das Thema Nachhaltigkeit in den Medien geachtet. Ich war richtig überrascht, wie viel ich über dieses Thema gefunden habe. Dies zeigt mir, dass sich eigentlich eine Menge Menschen mit dem Thema beschäftigen und um unsere Umwelt besorgt sind.
Ariel wirbt zur Zeit für das neue Waschmittel „Ariel kalt-aktiv“ im Fernsehen. Mit diesem neuen Waschmittel kann die Wäsche bei 20°C gewaschen werden und wird trotzdem sauber und rein. Würde jede/r in Deutschland die Waschtemperatur runterschrauben, dann spart dies so viel Energie, dass 12 Millionen Haushalte ein Jahr lang mit Licht versorgt werden könnten. Würden alle Menschen mitmachen (sozialer Aspekt), dann ginge es auch der Umwelt (Ökologie) besser. Ausserdem schont dieses neue Waschmittel den Geldbeutel (Ökonomie) (heisst es auf der Homepage), wobei ich jetzt nicht genau weiss, wie viel dieses neue Produkt kostet... Aber nur schon durch die geringere Waschtemperatur werden Kosten eingespart und der Umwelt ist natürlich auch geholfen. Ich finde es toll, dass jetzt auch Waschmittelhersteller um unsere Umwelt besorgt sind und werde gleich einmal meiner Mutter vorschlagen, dieses neue Waschmittel zu kaufen.
Passagiermaschine flog mit Biosprit
Diesen Artikel las ich in einer Zeitung. Zum ersten Mal flog eine Boeing 747-400 mit Biosprit. Dieser Biosprit besteht aus einer Mischung aus Öl der Kokosnuss und der Babasusspalme. Die britische Gesellschaft sprach von einem Durchbruch beim Klimaschutz. Kritiker hingegen bezeichnen das Ganze als Werbetrick, der von der Klimabelastung durch den zunehmende Luftverkehr ablenken soll. Wie auch immer, ich finde es toll, dass es überhaupt gelungen ist, mit Biosprit in die Lüfte abzuheben. Ich hoffe, dass die Forschung an diesem Thema dranbleibt, damit in Zukunft alle Flugzeuge mit Biosprit fliegen können. Unserer Umwelt wäre durch den auf Null reduzierten CO2 – Ausstoss enorm gedient.
In den letzten drei Tagen habe ich vermehrt auf das Thema Nachhaltigkeit in den Medien geachtet. Ich war richtig überrascht, wie viel ich über dieses Thema gefunden habe. Dies zeigt mir, dass sich eigentlich eine Menge Menschen mit dem Thema beschäftigen und um unsere Umwelt besorgt sind.
Dienstag, 26. Februar 2008
Nachhaltige Entwicklung in den Medien – Taten statt Worte
So! Eine Woche in meinem Heldendasein ist vorüber. Es ist nichts erwähnenswertes passiert, ausser dass mir Berichte über Nachhaltigkeit verstärkt aufgefallen sind, passend zu unserer neuen Aufgabe.
9 Tonnen CO2 – Ausstoss pro Kopf und Jahr in der Schweiz!!!
Auf dieses Thema wurde die Schweizer Bevölkerung gestern nicht nur einmal aufmerksam gemacht. Zum einen vom Radiosender DRS 3 und zum anderen vom Schweizer Fernsehen in der Sendung „10 vor 10“.
Doch diese 9 Tonnen CO2 sind sehr viel zu viel! Das Ziel wäre, diesen Ausstoss auf eine Tonne pro Kopf und Jahr zu verringern. Ich denke, wenn uns Schweizern dies gelingt, können wir wirklich von Heldentaten sprechen! Los geht’s! Seid ihr CO2 – Reduktionshelden und –heldinnen? Und … > gemeinsam geht’s flotter. (Da wären wir beim sozialen Aspekt des NachhaltigkeitsdreieckesJ)

Einen weiteren Beitrag habe ich in der Coopzeitung gefunden. Dort wird die Vision „Coop will CO2-neutral werden“ beschrieben. Es geht darum, dass der Grossverteiler in den nächsten 15 Jahren so viel CO2 einsparen und kompensieren will, bis sie eine ausgeglichene CO2-Bilanz präsentieren können. Der Fokus dabei liegt auf allen Verkaufsstellen und Verteilzentren, dem eigenen Transportbereich, allen Produktionsbetrieben, sowie auf den Verwaltungseinheiten. Ein Beispiel ist folgendes: Neue Verkaufsstellen werden nur noch nach Minergie-Kriterien gebaut. Die Kriterien beziehen sich auf die Gebäudeisolation, die gewerbliche Kälte, die Wärmeerzeugung, die Beleuchtung und auf das Lufterneuerungssystem. Kurz gesagt: solche Gebäude sind besonders umweltfreundlich und energiesparend.
Heldentaten? Oder stecken dahinter nur Maulhelden? Mir ist bewusst, dass hinter Berichten dieser Art auch Eigenwerbung steckt. Trotzdem…Ich finde es wichtig, dass Grossbetriebe solche Schritte wagen und ihre Ziele auch kund tun. Denn sie stehen jeden Tag in der Öffentlichkeit und erreichen auf diese Weise viele Personen. Im besten Fall werden dadurch weitere Leute ermuntert, selber auch etwas für die Nachhaltigkeit zu tun. Als Heldin der Ökonomie bin ich von solchen Taten natürlich überaus begeistert und fordere auch andere Unternehmen auf, ähnliches zu vollbringen. Es ist schön, Taten zu sehen und nicht nur Worte zu hören.
Das wärs von meiner Seite. Ich werde mich bemühen, meine Augen und Ohren weiterhin in den Genuss des Thema Nachhaltigkeit zu bringen.
Moment, fast hätte ich vergessen, euch zu berichten, wie heldenhaft ich mich aus meiner Zwickmühle mit der Sparlampe befreit habe. Gleich am nächsten Tag habe ich nämlich zwei Stück gekauft, obwohl eine davon 11 Franken kostete und eine normale „nur“ 4 Franken gewesen wäre. Doch der (über)freundliche Herr am Verkaufstisch hat mir 20 Prozent Rabatt gewährt. Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass ich über den Preis gejammert habe wie oder ob der Verkäufer einfach einen guten Tag hatte.
9 Tonnen CO2 – Ausstoss pro Kopf und Jahr in der Schweiz!!!
Auf dieses Thema wurde die Schweizer Bevölkerung gestern nicht nur einmal aufmerksam gemacht. Zum einen vom Radiosender DRS 3 und zum anderen vom Schweizer Fernsehen in der Sendung „10 vor 10“.
Doch diese 9 Tonnen CO2 sind sehr viel zu viel! Das Ziel wäre, diesen Ausstoss auf eine Tonne pro Kopf und Jahr zu verringern. Ich denke, wenn uns Schweizern dies gelingt, können wir wirklich von Heldentaten sprechen! Los geht’s! Seid ihr CO2 – Reduktionshelden und –heldinnen? Und … > gemeinsam geht’s flotter. (Da wären wir beim sozialen Aspekt des NachhaltigkeitsdreieckesJ)

Einen weiteren Beitrag habe ich in der Coopzeitung gefunden. Dort wird die Vision „Coop will CO2-neutral werden“ beschrieben. Es geht darum, dass der Grossverteiler in den nächsten 15 Jahren so viel CO2 einsparen und kompensieren will, bis sie eine ausgeglichene CO2-Bilanz präsentieren können. Der Fokus dabei liegt auf allen Verkaufsstellen und Verteilzentren, dem eigenen Transportbereich, allen Produktionsbetrieben, sowie auf den Verwaltungseinheiten. Ein Beispiel ist folgendes: Neue Verkaufsstellen werden nur noch nach Minergie-Kriterien gebaut. Die Kriterien beziehen sich auf die Gebäudeisolation, die gewerbliche Kälte, die Wärmeerzeugung, die Beleuchtung und auf das Lufterneuerungssystem. Kurz gesagt: solche Gebäude sind besonders umweltfreundlich und energiesparend.
Heldentaten? Oder stecken dahinter nur Maulhelden? Mir ist bewusst, dass hinter Berichten dieser Art auch Eigenwerbung steckt. Trotzdem…Ich finde es wichtig, dass Grossbetriebe solche Schritte wagen und ihre Ziele auch kund tun. Denn sie stehen jeden Tag in der Öffentlichkeit und erreichen auf diese Weise viele Personen. Im besten Fall werden dadurch weitere Leute ermuntert, selber auch etwas für die Nachhaltigkeit zu tun. Als Heldin der Ökonomie bin ich von solchen Taten natürlich überaus begeistert und fordere auch andere Unternehmen auf, ähnliches zu vollbringen. Es ist schön, Taten zu sehen und nicht nur Worte zu hören.
Das wärs von meiner Seite. Ich werde mich bemühen, meine Augen und Ohren weiterhin in den Genuss des Thema Nachhaltigkeit zu bringen.
Moment, fast hätte ich vergessen, euch zu berichten, wie heldenhaft ich mich aus meiner Zwickmühle mit der Sparlampe befreit habe. Gleich am nächsten Tag habe ich nämlich zwei Stück gekauft, obwohl eine davon 11 Franken kostete und eine normale „nur“ 4 Franken gewesen wäre. Doch der (über)freundliche Herr am Verkaufstisch hat mir 20 Prozent Rabatt gewährt. Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass ich über den Preis gejammert habe wie oder ob der Verkäufer einfach einen guten Tag hatte.
Dienstag, 19. Februar 2008
Nachhaltigkeit in meinem Alltag
Meine Familie und ich achten vor allem in kleinen alltäglichen Dingen darauf, dass wir etwas für die Umwelt und die nachhaltige Entwicklung tun. So werden zum Beispiel nur Milchflaschen gekauft, die wieder zurückgegeben werden können. Vor einigen Jahren brauchten wir noch nicht einmal Milchflaschen, da konnten wir die Milch noch direkt beim Bauern in einer Milchkanne holen. Leider hat dieser Bauer keine Milchkühe mehr und wir sind auf unseren Dorfladen angewiesen. Dorfladen ist gleich das nächste Stichwort. Meine Mutter, die hauptsächlich einkauft in unserer Familie, geht immer zu Fuss in den Laden in unserem Dorf. Selten einmal gehts mit dem Auto in ein Center, dann aber auch nur für Grosseinkäufe. Um die umweltschädlichen weiten Transporte nicht zu unterstützen kaufen wir immer Saison-Gemüse, vieles pflanzen wir aber auch selber noch an.
Wir trennen Abfall, das heisst Küchenabfälle kommen auf den Kompost, Papier wird getrennt, ebenfalls Karton, Aluminium wird separat entsorgt und Glas kommt auch nicht in den normalen Müll. Auch Essen das nicht unter einmal aufgegessen wird, kommt bei uns in den Kühlschrank und wird dann später wieder aufgewärmt. Kurzes lüften, duschen anstelle von baden und wenn möglich nicht die ganze WC-Spülung aufbrauchen sind weitere Dinge, die in unserem Haus beachtet werden.
Defizite sehe ich vor allem im Stromverbrauch. Obwohl wir zum Beispiel selten den Stand-by Modus benutzen und Fernseher, Computer und Drucker normalerweise ganz ausschalten, kommt es häufig vor, dass unnötige Lichter brennen gelassen werden und Radios in einem verlassenen Zimmer eingeschalten sind. Ich denke, ganz allgemein geht man mit dem Strom sowieso viel zu selbstverständlich um. Er ist einfach da und man kann ihn fast unbeschränkt einfach brauchen. Dieser Gedanke verleitet mich etwas in die dunkelste Zeit des Jahres. Licht ist etwas wunderschönes und die Lichterketten in der Weihnachtszeit verleiten zum Träumen. Diese Tradition gefällt mir sehr gut, wir verzieren unser Busch im Garten auch jedes Jahr von neuem mit kleinen Lichtchen. Aber da taucht dann immer die Frage nach dem Wieviel auf...
Wie viele Lichterketten, wie viel Strom, wie viel Energie, wie viel Verschmutzung, wie viel Zerstörung braucht es noch, damit das Fass überläuft und unsere zukünftige Generation unsere Fehler ausbaden muss???
Wir trennen Abfall, das heisst Küchenabfälle kommen auf den Kompost, Papier wird getrennt, ebenfalls Karton, Aluminium wird separat entsorgt und Glas kommt auch nicht in den normalen Müll. Auch Essen das nicht unter einmal aufgegessen wird, kommt bei uns in den Kühlschrank und wird dann später wieder aufgewärmt. Kurzes lüften, duschen anstelle von baden und wenn möglich nicht die ganze WC-Spülung aufbrauchen sind weitere Dinge, die in unserem Haus beachtet werden.
Defizite sehe ich vor allem im Stromverbrauch. Obwohl wir zum Beispiel selten den Stand-by Modus benutzen und Fernseher, Computer und Drucker normalerweise ganz ausschalten, kommt es häufig vor, dass unnötige Lichter brennen gelassen werden und Radios in einem verlassenen Zimmer eingeschalten sind. Ich denke, ganz allgemein geht man mit dem Strom sowieso viel zu selbstverständlich um. Er ist einfach da und man kann ihn fast unbeschränkt einfach brauchen. Dieser Gedanke verleitet mich etwas in die dunkelste Zeit des Jahres. Licht ist etwas wunderschönes und die Lichterketten in der Weihnachtszeit verleiten zum Träumen. Diese Tradition gefällt mir sehr gut, wir verzieren unser Busch im Garten auch jedes Jahr von neuem mit kleinen Lichtchen. Aber da taucht dann immer die Frage nach dem Wieviel auf...
Wie viele Lichterketten, wie viel Strom, wie viel Energie, wie viel Verschmutzung, wie viel Zerstörung braucht es noch, damit das Fass überläuft und unsere zukünftige Generation unsere Fehler ausbaden muss???
Nachhaltige Entwicklung in meinem Alltag
In meinem Alltag gibt es mehrere positive Elemente nachhaltiger Entwicklung. Wir heizen zum Beispiel zu Hause mit Holz und nicht mit Öl. Auch achte ich im Winter darauf, dass ich die Heizung abstelle, wenn ich ein Fenster öffne und dieses länger offen bleibt zum Lüften. Auf diese Weise wird nicht zum Fenster hinaus geheizt und Wärme gespart. Ein weiteres positives Element ist das Trennen von Abfall. Wir trennen Karton, Pet, Altpapier, Aluminium, Glas, Batterien und leere Tintenpatronen vom normalen Müll. Ebenso steht bei uns draussen ein Komposthaufen. Auf diese Weise produzieren wir als fünfköpfige Familie gerade mal einen Abfallsack pro Woche. Ich finde, dass dies eigentlich nicht sehr viel ist.
Im Sommer bewässern wir unseren Garten und die Blumen mit Regenwasser. Wir haben extra ein Ableitungsrohr, das in einen Trog führt, in dem das Wasser gesammelt wird. Ich glaube, ich habe es noch nie erlebt, dass wir den Garten mit Wasser aus der Leitung bewässert haben. Auch achte ich im Haushalt auf einen sparsamen Umgang mit Wasser. Ich stelle zum Beispiel zum Zähneputzen und Abwaschen das Wasser ab.
In letzter Zeit verwenden wir immer mehr Energiesparlampen. Wann immer eine Glühbirne kaputt geht, wird sie durch eine Energiesparlampe ersetzt.
Natürlich gibt es auch negative Elemente nachhaltiger Entwicklung in meinem Alltag. Meiner Meinung nach brauche ich das Auto eigentlich zu viel. Aber vielfach ist es gar nicht anders möglich, denn die öffentlichen Verkehrsmittel fahren ja nicht rund um die Uhr. Und irgendwie muss ich ja wieder nach Hause kommen…
Abgesehen vom Auto, denke ich, dass ich für den Moment ziemlich nachhaltig lebe. Falls ich später einmal ein Haus baue, werde ich sicher darauf achten, dass ich die Sonnenenergie nutzen kann.
Im Sommer bewässern wir unseren Garten und die Blumen mit Regenwasser. Wir haben extra ein Ableitungsrohr, das in einen Trog führt, in dem das Wasser gesammelt wird. Ich glaube, ich habe es noch nie erlebt, dass wir den Garten mit Wasser aus der Leitung bewässert haben. Auch achte ich im Haushalt auf einen sparsamen Umgang mit Wasser. Ich stelle zum Beispiel zum Zähneputzen und Abwaschen das Wasser ab.
In letzter Zeit verwenden wir immer mehr Energiesparlampen. Wann immer eine Glühbirne kaputt geht, wird sie durch eine Energiesparlampe ersetzt.
Natürlich gibt es auch negative Elemente nachhaltiger Entwicklung in meinem Alltag. Meiner Meinung nach brauche ich das Auto eigentlich zu viel. Aber vielfach ist es gar nicht anders möglich, denn die öffentlichen Verkehrsmittel fahren ja nicht rund um die Uhr. Und irgendwie muss ich ja wieder nach Hause kommen…
Abgesehen vom Auto, denke ich, dass ich für den Moment ziemlich nachhaltig lebe. Falls ich später einmal ein Haus baue, werde ich sicher darauf achten, dass ich die Sonnenenergie nutzen kann.
Heldentätigkeiten in meinem Alltag?
Gerade haben in meinem Zimmer zwei Glühbirnen ihren Geist aufgegeben und eine weitere flackert vor sich hin. Es ist also höchste Zeit, mir drei neue Glühbirnen zu besorgen. Ich ziehe in Betracht, Stromsparlampen zu kaufen. Doch wie ist das mit dem grösseren Smog? Muss ich mir sorgen machen oder ist es kein relevanter Unterschied? Ich werde mich aus dieser Zwickmühle natürlich heldenhaft befreien.
Ich denke, in unserem Haushalt werden bereits die grundlegenden (Helden)taten für die Umwelt getan. Hier nur ein paar Beispiele. Ich verzichte darauf, euch mit allem was wir tun zu langweilen, denn ihr tut dies ja sicherlich auch und wisst wovon ich spreche.
Wir trennen zum Beispiel Karton, Altpapier und „normalen“ Müll voneinander. Weiter werden Glas, Pet, Batterien und Kompost separat getrennt. Ausserdem wird darauf geachtet, das Wasser nicht unnötig laufen zu lassen und die Wäsche wird nicht zu heiss gewaschen. Das heisst, höchstens 60 Grad. Und dies nur mit äusserst schmutziger Kleidung. Weiter wird statt einer Pfanne wird ein Wasserkocher benutzt. So wird nämlich etwa 50 Prozent der Energie gespart.
Das ist ja alles schön und gut. Nun wäre es aber toll, wenn andere Leute dies auch handhaben würden. Zuerst muss doch in jedem Haushalt „gekehrt“ werden, bevor man die richtig grossen Dinge in Angriff nimmt. Doch wie bringe ich meinen Mitmenschen bei, dass dies wirklich wichtig wäre? Ich habe manchmal das Gefühl, solche grundlegenden Sachen werden aus Bequemlichkeit missachtet. Der Wille wäre vielleicht schon da, aber es scheitert an der Disziplin.
Zurück zu den „richtig grossen Dingen“. Gehe ich nicht auch gerne in die Ferien? Wenn möglich recht weit weg? Mit dem Flugzeug? Na klar! Und ich möchte es auch nicht missen. Dass man es fast nicht bezahlen kann ist etwas anderes.
Oder wenn es darum geht, in der Umgebung etwas zu besorgen. Soll ich das Auto nehmen? Leider ja! Anlässlich der überhaupt nicht heldenhaften Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel ins herrliche Rheintal ist man schon fast darauf angewiesen, um wenigstens ein wenig von der kurzen Zeit zu sparen, die uns zur Verfügung steht.
Ihr seht, es braucht noch viel mehr heldenhafte Heldentätigkeiten, damit sich unsere Zukunft wirklich nachhaltig entwickelt.
Ich denke, in unserem Haushalt werden bereits die grundlegenden (Helden)taten für die Umwelt getan. Hier nur ein paar Beispiele. Ich verzichte darauf, euch mit allem was wir tun zu langweilen, denn ihr tut dies ja sicherlich auch und wisst wovon ich spreche.
Wir trennen zum Beispiel Karton, Altpapier und „normalen“ Müll voneinander. Weiter werden Glas, Pet, Batterien und Kompost separat getrennt. Ausserdem wird darauf geachtet, das Wasser nicht unnötig laufen zu lassen und die Wäsche wird nicht zu heiss gewaschen. Das heisst, höchstens 60 Grad. Und dies nur mit äusserst schmutziger Kleidung. Weiter wird statt einer Pfanne wird ein Wasserkocher benutzt. So wird nämlich etwa 50 Prozent der Energie gespart.
Das ist ja alles schön und gut. Nun wäre es aber toll, wenn andere Leute dies auch handhaben würden. Zuerst muss doch in jedem Haushalt „gekehrt“ werden, bevor man die richtig grossen Dinge in Angriff nimmt. Doch wie bringe ich meinen Mitmenschen bei, dass dies wirklich wichtig wäre? Ich habe manchmal das Gefühl, solche grundlegenden Sachen werden aus Bequemlichkeit missachtet. Der Wille wäre vielleicht schon da, aber es scheitert an der Disziplin.
Zurück zu den „richtig grossen Dingen“. Gehe ich nicht auch gerne in die Ferien? Wenn möglich recht weit weg? Mit dem Flugzeug? Na klar! Und ich möchte es auch nicht missen. Dass man es fast nicht bezahlen kann ist etwas anderes.
Oder wenn es darum geht, in der Umgebung etwas zu besorgen. Soll ich das Auto nehmen? Leider ja! Anlässlich der überhaupt nicht heldenhaften Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel ins herrliche Rheintal ist man schon fast darauf angewiesen, um wenigstens ein wenig von der kurzen Zeit zu sparen, die uns zur Verfügung steht.
Ihr seht, es braucht noch viel mehr heldenhafte Heldentätigkeiten, damit sich unsere Zukunft wirklich nachhaltig entwickelt.
Montag, 18. Februar 2008
Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld
Als moderne Frau und Heldin des Lebens strebe auch ich in meinem Umfeld nach Elementen nachhaltiger Entwicklung. Meinen Müll trenne ich vorbildlich: Alu, Glas, PET, Papier, Karton, Kompost, Müll und Sondermüll.
Beim Einkaufen achte ich darauf, dass die Verpackung auf ein Minimum begrenzt ist und möglichst recycelbar ist. Produkte aus der Gegend sind meine erste Wahl und bei Früchten und Gemüse kaufe ich das, was gerade Saison ist. Die Einkäufe bringe ich im Einkaufskorb nach Hause und nicht in der Plastiktüte.
Meine Blumen bekommen Wasser aus der Regentonne und das Badewasser wird oft noch von einer zweiten Person genutzt. Wenn ich gerade vom Wasser spreche: im Sommer wird bei uns zu Hause die Aufbereitung des warmen Wassers komplett durch Solarenergie gedeckt.
Weite Strecken fahre ich am liebsten mit dem Zug. So kann ich die Reisezeit dazu nutzen, mal wieder ein Buch zu lesen oder einfach nur auszuspannen (nachhaltige Nutzung der Zeit). Auch zur Schule fahre ich mit dem Zug.
Batterien werden grundsätzlich wieder aufgeladen und der letzte Rest in der Shampooflasche wird mit Wasser verdünnt ebenfalls verwendet.
Ja, dass tönt doch wirklich schon sehr gut, nicht wahr?
Doch ich gestehe, auch Heldinnen mögen es einfach und bequem. Leider stehen die Dinge die unser Leben so praktisch machen, nur selten im Dienste der nachhaltigen Entwicklung. So fallen zum Beispiel die programmierten Sender in der Stereoanlage heraus, wenn ich sie ganz vom Strom nehme. Das passiert nicht, wenn ich sie nur auf Standby schalte. Doch das wiederum verbraucht eigentlich eine menge unnötiger Energie.
Weil die Busverbindungen im Nahverkehr so schlecht sind, benutze ich lieber das Auto. Das spart Zeit und bringt mich trocken und warm (im Sommer schön gekühlt) von A nach B. In die Ferien nehme ich Gesichtsreinigungstücher zum Wegwerfen mit, weil die Flasche mit Gesichtswasser so viel Platz im Necessaire einnimmt.
So gibt es noch viele Beispiele für mein verschwenderisches Leben. Eigentlich wesentlich mehr, als gute Beispiele. Doch heben wir nicht alle gerne das hervor, was wir erfreuliches leisten und verstecken den ganzen Misst irgendwo in einem Schrank, den man möglichst nie öffnet? Ist das nicht das Problem, das die ganze Welt hat? Wir sind zu bequem um zu unseren Verfehlungen zu stehen und prahlen lieber mit unseren Vorzügen?
Doch ganz Hoffnungslos sehe ich die Situation nicht. Wir reden doch hier von nachhaltiger Entwicklung. Entwickeln heisst, durch das Wirken bestimmter Kräfte allmählich entstehen, sich herausbilden. Nachhaltig bedeutet, für längere Zeit, anhaltend.
Lasst unser Wunsch nach Vorzeigetaten die Kraft sein, die die Welt allmählich bessert. Und lasst uns hoffen, dass dieser Wunsch nachhaltig ist.
Beim Einkaufen achte ich darauf, dass die Verpackung auf ein Minimum begrenzt ist und möglichst recycelbar ist. Produkte aus der Gegend sind meine erste Wahl und bei Früchten und Gemüse kaufe ich das, was gerade Saison ist. Die Einkäufe bringe ich im Einkaufskorb nach Hause und nicht in der Plastiktüte.
Meine Blumen bekommen Wasser aus der Regentonne und das Badewasser wird oft noch von einer zweiten Person genutzt. Wenn ich gerade vom Wasser spreche: im Sommer wird bei uns zu Hause die Aufbereitung des warmen Wassers komplett durch Solarenergie gedeckt.
Weite Strecken fahre ich am liebsten mit dem Zug. So kann ich die Reisezeit dazu nutzen, mal wieder ein Buch zu lesen oder einfach nur auszuspannen (nachhaltige Nutzung der Zeit). Auch zur Schule fahre ich mit dem Zug.
Batterien werden grundsätzlich wieder aufgeladen und der letzte Rest in der Shampooflasche wird mit Wasser verdünnt ebenfalls verwendet.
Ja, dass tönt doch wirklich schon sehr gut, nicht wahr?
Doch ich gestehe, auch Heldinnen mögen es einfach und bequem. Leider stehen die Dinge die unser Leben so praktisch machen, nur selten im Dienste der nachhaltigen Entwicklung. So fallen zum Beispiel die programmierten Sender in der Stereoanlage heraus, wenn ich sie ganz vom Strom nehme. Das passiert nicht, wenn ich sie nur auf Standby schalte. Doch das wiederum verbraucht eigentlich eine menge unnötiger Energie.
Weil die Busverbindungen im Nahverkehr so schlecht sind, benutze ich lieber das Auto. Das spart Zeit und bringt mich trocken und warm (im Sommer schön gekühlt) von A nach B. In die Ferien nehme ich Gesichtsreinigungstücher zum Wegwerfen mit, weil die Flasche mit Gesichtswasser so viel Platz im Necessaire einnimmt.
So gibt es noch viele Beispiele für mein verschwenderisches Leben. Eigentlich wesentlich mehr, als gute Beispiele. Doch heben wir nicht alle gerne das hervor, was wir erfreuliches leisten und verstecken den ganzen Misst irgendwo in einem Schrank, den man möglichst nie öffnet? Ist das nicht das Problem, das die ganze Welt hat? Wir sind zu bequem um zu unseren Verfehlungen zu stehen und prahlen lieber mit unseren Vorzügen?
Doch ganz Hoffnungslos sehe ich die Situation nicht. Wir reden doch hier von nachhaltiger Entwicklung. Entwickeln heisst, durch das Wirken bestimmter Kräfte allmählich entstehen, sich herausbilden. Nachhaltig bedeutet, für längere Zeit, anhaltend.
Lasst unser Wunsch nach Vorzeigetaten die Kraft sein, die die Welt allmählich bessert. Und lasst uns hoffen, dass dieser Wunsch nachhaltig ist.
hallo!
wir heissen euch herzlichst wilkommen auf unserem blog!
wir werden uns bemühen, euch heldenhaft zu unterhalten.
wir werden uns bemühen, euch heldenhaft zu unterhalten.
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