Donnerstag, 28. Februar 2008

Mit Kokos- und Palmöl über den Ärmelkanal

Diesen Titel habe ich am 25. Februar 08 in der Zeitung gefunden. Nein, es ist kein Bericht über einen Verrückten, der (mit Kokos- und Palmöl eingerieben) durch den Ärmelkanal geschwommen ist! Viel mehr handelt er von einer Boeing 747-400 mit diesem tropischen Ölgemisch im Tank von London nach Amsterdam geflogen ist!
Die britische Gesellschaft Virgin Atlantic sprach von einem Durchbruch beim Klimaschutz. Sie möchte in den nächsten zehn Jahren rund drei Milliarden Pfund in die Entwicklung von Biotreibstoffe investieren.
Ein lobenswertes Vorhaben wenn ich daran denke, dass die Menschheit immer mehr reist und der Flugverkehr stetig zunimmt. Die einen jetten mal kurz über die halbe Welt um Bekannte zu besuchen, andere fliegen geschäftlich von einem Ort zum nächsten (und nochmals andere sausen mit ihrem Privatjet durch die Luft um irgendwo einen Vortrag über Nachhaltigkeit zu halten…).

Laut des Artikels bezeichnen Kritiker diesen knapp einstündigen Flug mit Biotreibstoff als einen „Werbetrick“, der von der Klimabelastung durch den zunehmenden Luftverkehr ablenken solle.
Diese Meinung kann ich nicht unterstützen. Sicher war diese Aktion gut für das Image der Fluggesellschaft, wenn auch nur ein Peanut im Kampf gegen die Klimabelastung. Doch ich finde, man sollte nicht immer nur die negativen Meldungen in den Medien bringen. Auch kleine Dinge (nun ja, so ein Flugzeug ist ja wirklich nicht klein) haben Wirkung. Hinter diesem Flug steckt eine Menge Forschung, die man weiter entwickeln und verwenden kann!
Damit komme ich gerade zu einem Punkt, der mich brennend interessiert: wer entwickelt solche energiereiche Mischungen? Wer untersucht, was zusammengebraut werden muss, damit eine Flüssigkeit als Treibstoff dient?
Ich stelle mir diese Chemiker vor wie den Miraculix aus
René Goscinnys und Uderzos Asterix. Diese Menschen sind Zauberer und können mit ihren Mischungen und Tränken die Welt verändern. Sie können böse Zaubertränke brauen, die der Umwelt schaden, aber auch solche, die uns helfen können, die Welt zu retten.

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