Wie erging es uns bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände?
Die Auswahl der Gegenstände war nicht einfach. Es gab Dinge, die waren zu peinlich um sie mitzubringen und andere, die doch zu wenig Wert hatten, um sie mitzubringen. Es fiel uns schwer, die schlussendlich mitgebrachten Gegenstände mitzubringen, da wir uns definitiv von ihnen trennen mussten.
Nach welchen Kriterien wählten wir unsere Gegenstände aus?
Wir wählten klar Dinge aus, die wir nicht mehr brauchten.
Nahmen wir die Gegenstände schweren, leichten Herzens mit?
Wie oben schon erwähnt, fiel es uns nicht leicht, die Gegenstände mitzubringen und sie hier zulassen.
Was löste es bei uns aus, durch die Räume zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich unseren Kollegen/Kolleginnen gehörten, zur freien Mitnahme vorzufinden?
Uns erstaunte es, was wir alles zu sehen bekamen. Es lagen Dinge dort, die wir kaum mitgebracht hätten. Wir stellten uns auch immer wieder die Frage, wem wohl dieser Gegenstand gehört hatte.
Vielleicht sind nicht alle unsere Gegenstände an eine andere Person weitergegangen. Was empfinden wir dabei?
Wir finden es irgendwie traurig. Es hat uns einiges gekostet, bis wir den Gegenstand zu Hause ausgewählt hatten und nun nahm ihn niemand mit.
Habe ich mehr gebracht als genommen oder umgekehrt? Warum?
Mit dieser Aktion hatten wir die Gelegenheit, etwas auszumisten. Uns allen kam dann der Gedanke, dass wir diesen gewonnen Platz zu Hause, nicht wieder mit anderen Sachen, die wir nach kurzer Zeit sowieso nicht mehr brauchen, füllen wollten. Wir haben deshalb alle nicht mehr mitgenommen, als wir gebracht hatten.
Wie könnte ich eine solche „Bring- und Hol-Aktion“ in unserer Schulpraxis umgesetzt werden?
Wir würden diese Aktion in der Geschichte zum Thema „Tauschhandel“ durchführen.
Montag, 19. Mai 2008
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