Dienstag, 6. Mai 2008

Nachhaltigkeitsprojekt: Abfall sammeln im Gonzenwald

In den Gesprächen in unserer Bloggruppen tauchten die beiden Hauptaktionen „mit dem Fahrrad in die Schule kommen“ und „Abfall sammeln im Wald“ auf. Und wie es in einer Gruppe eben manchmal vorkommt, konnten wir uns nicht einigen. Nach einigen Diskussionen kamen wir schliesslich auf die Idee uns aufzuteilen. So fuhren zwei von uns mit dem Rad an die PH und wir beiden anderen begaben uns am 5. Mai, an einem wunderschönen Wochenanfang in den Gonzenwald bei Sargans.
Wir trafen uns um 8.30 Uhr bei Marina zu Hause und liefen dann mit Abfallsack, Handschuhen und Fotoapparat ausgerüstet, los. Anfangs fanden wir kaum Abfall und von Menschen absichtlich weggeschmissene Artikel. Ab und zu fanden wir ein Papiertaschentuch oder ein Verpackungspapier.


Kurz vor uns fanden wir plötzlich eine Schulklasse, welche sich aber sehr vorbildlich benahm. Denn kein einziges Papier konnten wir an ihrem Rastplatz finden. Als wir dann doch an Höhenmeter gewonnen hatten, fanden wir leere Zigarettenpäckchen, verschiedenste Plastikstücke und sogar eine leere Bierflasche.

Marinas Hund Gino begleitete uns und führte uns immer höher hinauf. Ab und zu konnten wir wieder etwas einsammeln. Nach der Hälfte unserer Zeit legten wir eine kurze Pause ein und nahmen einen kleinen Znüni zu uns. Selbstverständlich packten wir all unseren Abfall wieder ein und liessen nichts liegen. In der zweiten Hälfte und auf einem anderen Weg wieder Richtung Tal fanden wir wieder erstaunlich wenig, jedoch etwas dass uns beide zum Kopfschütteln verleitete: Zwei offensichtlich absichtlich liegen gelassene Hundesäckli mit Inhalt. Mir kam da einfach nur der Gedanke „Wenn schon liegen lassen, dann erspart euch doch die Mühe dies auch noch mit umweltschädlichem Plastik zu verpacken, ohne wäre der Hundekot wenigstens natürlich!“

Wir mussten uns schlussendlich aber sagen, dass der gesammelte Abfall nicht nach sehr viel aussah. Das erstaunte uns sehr, denn der Gonzenwald ist unseres Wissen ein sehr beliebtes Stück Natur um zu wandern und zu geniessen.
Vielleicht sind es aber genau die natur- und umweltbewussten Menschen, die sich vor allem im Gonzenwald aufhalten und deshalb kaum Abfall liegen lassen.
Uns freut es, dass wir so wenig sammeln mussten/konnten, denn dies zeigt uns, dass es wohl doch Menschen gibt, die auf die Natur achten und sie nicht unnötig verschmutzen.
Um kurz vor halb zwölf trafen wir wieder bei Marina zu Hause ein, machten ein Foto von unserem kleinen Abfallberg und freuten uns dann riesig auf das verdiente Mittagessen.

Bärtsch Marina 05Gf, Tinner Manuela 05Gf

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