In meinem Alltag gibt es mehrere positive Elemente nachhaltiger Entwicklung. Wir heizen zum Beispiel zu Hause mit Holz und nicht mit Öl. Auch achte ich im Winter darauf, dass ich die Heizung abstelle, wenn ich ein Fenster öffne und dieses länger offen bleibt zum Lüften. Auf diese Weise wird nicht zum Fenster hinaus geheizt und Wärme gespart. Ein weiteres positives Element ist das Trennen von Abfall. Wir trennen Karton, Pet, Altpapier, Aluminium, Glas, Batterien und leere Tintenpatronen vom normalen Müll. Ebenso steht bei uns draussen ein Komposthaufen. Auf diese Weise produzieren wir als fünfköpfige Familie gerade mal einen Abfallsack pro Woche. Ich finde, dass dies eigentlich nicht sehr viel ist.
Im Sommer bewässern wir unseren Garten und die Blumen mit Regenwasser. Wir haben extra ein Ableitungsrohr, das in einen Trog führt, in dem das Wasser gesammelt wird. Ich glaube, ich habe es noch nie erlebt, dass wir den Garten mit Wasser aus der Leitung bewässert haben. Auch achte ich im Haushalt auf einen sparsamen Umgang mit Wasser. Ich stelle zum Beispiel zum Zähneputzen und Abwaschen das Wasser ab.
In letzter Zeit verwenden wir immer mehr Energiesparlampen. Wann immer eine Glühbirne kaputt geht, wird sie durch eine Energiesparlampe ersetzt.
Natürlich gibt es auch negative Elemente nachhaltiger Entwicklung in meinem Alltag. Meiner Meinung nach brauche ich das Auto eigentlich zu viel. Aber vielfach ist es gar nicht anders möglich, denn die öffentlichen Verkehrsmittel fahren ja nicht rund um die Uhr. Und irgendwie muss ich ja wieder nach Hause kommen…
Abgesehen vom Auto, denke ich, dass ich für den Moment ziemlich nachhaltig lebe. Falls ich später einmal ein Haus baue, werde ich sicher darauf achten, dass ich die Sonnenenergie nutzen kann.
Dienstag, 19. Februar 2008
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
2 Kommentare:
Einen Abfallsack pro Woche in einem Haushalt, in dem fünf Personen leben, ist wirklich nicht viel! Ich glaube, wir haben mehr, sind aber unter der Woche nur zu viert. Da staune ich wirklich, das muss ich einmal thematisieren bei uns zu Hause.
Das Abfall-Trennen erlebe ich bei uns sehr ähnlich. Wir sammeln nicht gerade Tintenpatronen, aber es gibt auch kaum mehr solche in unserem Haushalt.
Was du, liebe Heldin 4, über das Auto schreibst: Oh ja, da stimme ich dir zu. Man greift viel zu schnell zum Autoschlüssel weil es einfach bequemer ist und die öffentlichen Verkehrsmittel eben um einiges umständlicher sind. Dazu muss ich aber sagen, dass ich im Vergleich zu anderen mir bekannten Personen eigentlich sehr viel mit dem Fahrrad unterwegs bin.
Sonnenenergie finde ich ein sehr gutes Stichwort! Wir heizen mit Öl und jedes Mal wenn dieser Ölwagen kommt, mache ich mir über diese Art des Heizens Gedanken. Die Sonne könnte das ja auch! Aber da spielt dann das liebe Geld leider wieder eine grosse Rolle. Sollte es aber später einmal zu einem Hausbau kommen, würde ich auch eine nachhaltige Art des Heizens wählen!
Hallo!
Das mit den Energiesparlampen finde ich super! Das wäre etwas, was ich meiner Familie zu Hause auch einmal vorschlagen könnte.
Wie ich sehe legst du ebenfalls grossen Wert darauf, auch bei kleinen Dingen auf die Nachhaltigkeit zu achten. Das ist gut so, denn da fängt es an. Auch bei uns zu Hause wird beispielsweise der Garten nur mit Regenwasser bewässert. Das ist selbstverständlich geworden.
Das Problemchen mit dem Auto kenne ich. Bei langen Strecken nehme ich auch immer den Zug. Ich fahre z.B. nie mit dem Auto nach Zürich oder St.Gallen. Aber wenn ich schnell 'mal einkaufen möchte, dann nehme ich oft das Auto (sofern ich es haben kann). Naja. Der Wille zur Besserung ist auf jeden Fall da!
Wachter Corina, LG 05 Gf
Kommentar veröffentlichen