Dienstag, 25. März 2008

Sich der Natur anpassen

Obwohl ich beim Snowboarden die Natur nicht für mich alleine geniessen kann, treibt es mich immer wieder in die Berge, um meine Leidenschaft ausüben zu können. Ich brauche diesen Ausgleich, um nach einer strengen Woche wieder Energie tanken zu können. Dabei geniesse ich nicht nur die schönen Abfahrten, sondern auch die faszinierende Landschaft. Es ist eindrücklich, wie die mächtigen Berge über die Täler ragen. Und ich bin nur ein kleiner Teil zwischen dieser Bergwelt.

Immer wieder mache ist Stopps, um die Aussicht zu geniessen und mich von den wärmenden Sonnenstrahlen blenden zu lassen. Zwischendurch wird die Ruhe um mich von Stimmen anderer Leute gestört. Doch dies finde ich nicht weiter schlimm. Hauptsache, ich bin an der frischen Luft und kann das geniessen, was ich gerne mache. Ja, es war wirklich schön. Und ich könnte solch ein Erlebnis heute wieder haben, müsste ich nicht diesen Blogeintrag schreiben und anderen Pflichten nachgehen.

Ich fand diesen Auftrag nicht sehr gewinnbringend, da ich denke, viele von uns halten sich oft in der Natur auf und wissen sie auch zu schätzen. Trotzdem möchte ich erwähnen, was es mir bedeutet, Teil dieser Natur zu sein.

Grundsätzlich sehe ich mich als Teil der Natur. Doch muss man auch sehen, dass wir als Teil der Natur nicht viel mitzubestimmen haben. Vieles was wir machen, ist von den Launen der Natur abhängig. Je nach Wetterverhältnissen kann ich bestimmen, was genau ich draussen unternehmen werde. Regnet es, ist meine Route ein wenig kürzer. Scheint die Sonne, kann ich für längere Zeit draussen sein. Ist die Lawinengefahr hoch, überlege ich mir zweimal, ob ich wirklich mit den Schneeschuhen einen Berg erklimmen will, oder doch lieber auf der sicheren Piste fahre. Weiter komme ich zur Kleiderwahl. Auch dort muss ich mich der Natur anpassen.

2 Kommentare:

DJa hat gesagt…

Wenn ich deine Beschreibung lese, möchte ich auch gleich meine Skie unter die Füsse schnallen. Ich bin wie du auch sehr gerne in den Bergen und war über Ostern im Wallis. Es ist schon etwas wundervolles, wenn man die Aussicht, die Frische Luft und den Schnee bewundern kann.

Was diese Aufgabe für einen Sinn hat, weiss ich auch nicht genau. Vielleicht soll uns wieder einmal bewusst werden, wie schön die Natur ist und das wir ihr sorge tragen sollen.

Janine Dürst, LG05Fd

Anonym hat gesagt…

„Sich der Natur anpassen.“ So lautet dein Titel. Ich finde ihn sehr passend, denn wir passen uns wirklich der Natur an. Wie du geschrieben hast, kleiden wir uns dem Wetter entsprechend oder überlegen es uns zwei Mal, ob wir bei Lawinengefahr eine Skitour unternehmen sollen. Auf diese Weise bestimmt die Natur sehr viel über uns. Andererseits bestimmen wir aber auch über sie. So gibt es doch viele, die ihren Abfall einfach im Wald liegen lassen. Am schlimmsten finde ich übrigens diejenigen Leute, die den Kot ihres Hundes zwar mit dem Säckchen aufnehmen, das Säckchen dann aber 50 Meter daneben irgendwo in den Wald oder auf die Strasse schmeissen. Ein wirklich toller Beitrag an die Natur!

Marina Bärtsch, LG 05Gf