Wie erging es uns bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände?
Die Auswahl der Gegenstände war nicht einfach. Es gab Dinge, die waren zu peinlich um sie mitzubringen und andere, die doch zu wenig Wert hatten, um sie mitzubringen. Es fiel uns schwer, die schlussendlich mitgebrachten Gegenstände mitzubringen, da wir uns definitiv von ihnen trennen mussten.
Nach welchen Kriterien wählten wir unsere Gegenstände aus?
Wir wählten klar Dinge aus, die wir nicht mehr brauchten.
Nahmen wir die Gegenstände schweren, leichten Herzens mit?
Wie oben schon erwähnt, fiel es uns nicht leicht, die Gegenstände mitzubringen und sie hier zulassen.
Was löste es bei uns aus, durch die Räume zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich unseren Kollegen/Kolleginnen gehörten, zur freien Mitnahme vorzufinden?
Uns erstaunte es, was wir alles zu sehen bekamen. Es lagen Dinge dort, die wir kaum mitgebracht hätten. Wir stellten uns auch immer wieder die Frage, wem wohl dieser Gegenstand gehört hatte.
Vielleicht sind nicht alle unsere Gegenstände an eine andere Person weitergegangen. Was empfinden wir dabei?
Wir finden es irgendwie traurig. Es hat uns einiges gekostet, bis wir den Gegenstand zu Hause ausgewählt hatten und nun nahm ihn niemand mit.
Habe ich mehr gebracht als genommen oder umgekehrt? Warum?
Mit dieser Aktion hatten wir die Gelegenheit, etwas auszumisten. Uns allen kam dann der Gedanke, dass wir diesen gewonnen Platz zu Hause, nicht wieder mit anderen Sachen, die wir nach kurzer Zeit sowieso nicht mehr brauchen, füllen wollten. Wir haben deshalb alle nicht mehr mitgenommen, als wir gebracht hatten.
Wie könnte ich eine solche „Bring- und Hol-Aktion“ in unserer Schulpraxis umgesetzt werden?
Wir würden diese Aktion in der Geschichte zum Thema „Tauschhandel“ durchführen.
Montag, 19. Mai 2008
Dienstag, 6. Mai 2008
Schulweg mal sportlich
Früh morgens machten wir uns auf, um mit dem Velo
von Rüthi/Oberriet nach Rorschach zu fahren. Dieses Transportmittel sollte eine Alternative zum üblichen Autogebrauch sein. Da wir nicht wussten, wo wir mit dem Fahrrad am besten durch fahren sollten, fragten wir vor unserer Radtour unsere Väter um Rat. Diese berieten uns bei der Routenwahl und am Ende radelten wir mit einer handgezeichneten Wegkarte im Rucksack los. Bereits zu Beginn durften wir die Morgensonne geniessen.



Entlang unseres Weges gab es trotz der frühen Stunde viel zu sehen: Meisen, Amseln, Krähen, Graureiher, Störche, Kühe, Pferde, Ziegen, Hunde, Katzen und sogar eine Bisamratte. Auch einige Exemplare des menschlichen Fischfängers waren am Bachrand zu beobachten.
Erstaunlich fanden wir, dass an einem normalen Dienstagmorgen so viele Nicht-Rentner unterwegs sind. Doch es zeigte uns, dass es einige Menschen gibt, die die Natur und die Bewegung brauchen.

Da unser Weg doch nicht so einfach zu finden war, mussten wir uns unterwegs 2-3 entscheiden, ob wir nun den rechten oder linken Weg nehmen wollten. Wir konnten dies mit Nachhaltigkeit entwickeln. Man muss sich auch da oft entscheiden, wie man handeln will.
Glücklicherweise erwischten wir auf unserem Weg immer die richtige Abzweigung und kamen schlussendlich im Mariaberg an. Und trotz der Anstrengung (vor allem die letzte Steigung hatte es in sich) fühlten wir uns viel frischer und wacher, als wenn wir mit dem Auto kommen.

Auch wenn der Start in den Schulmorgen mit dem Fahrrad toll war, so war die Aussicht auf zwei Stunden Heimweg nach einem langen Tag, nicht sehr motivierend.
Doch wie ihr sehen könnt, sind wir irgendwann auch wieder zu Hause angekommen und haben sogar noch etwas Zeit gefunden um diesen Blogeintrag zu schreiben.
Michèle Hasler und Deborah Zünd LG 05 Gf
Früh morgens machten wir uns auf, um mit dem Velo
Entlang unseres Weges gab es trotz der frühen Stunde viel zu sehen: Meisen, Amseln, Krähen, Graureiher, Störche, Kühe, Pferde, Ziegen, Hunde, Katzen und sogar eine Bisamratte. Auch einige Exemplare des menschlichen Fischfängers waren am Bachrand zu beobachten.
Erstaunlich fanden wir, dass an einem normalen Dienstagmorgen so viele Nicht-Rentner unterwegs sind. Doch es zeigte uns, dass es einige Menschen gibt, die die Natur und die Bewegung brauchen.
Da unser Weg doch nicht so einfach zu finden war, mussten wir uns unterwegs 2-3 entscheiden, ob wir nun den rechten oder linken Weg nehmen wollten. Wir konnten dies mit Nachhaltigkeit entwickeln. Man muss sich auch da oft entscheiden, wie man handeln will.
Glücklicherweise erwischten wir auf unserem Weg immer die richtige Abzweigung und kamen schlussendlich im Mariaberg an. Und trotz der Anstrengung (vor allem die letzte Steigung hatte es in sich) fühlten wir uns viel frischer und wacher, als wenn wir mit dem Auto kommen.
Auch wenn der Start in den Schulmorgen mit dem Fahrrad toll war, so war die Aussicht auf zwei Stunden Heimweg nach einem langen Tag, nicht sehr motivierend.
Doch wie ihr sehen könnt, sind wir irgendwann auch wieder zu Hause angekommen und haben sogar noch etwas Zeit gefunden um diesen Blogeintrag zu schreiben.
Michèle Hasler und Deborah Zünd LG 05 Gf
Nachhaltigkeitsprojekt: Abfall sammeln im Gonzenwald
In den Gesprächen in unserer Bloggruppen tauchten die beiden Hauptaktionen „mit dem Fahrrad in die Schule kommen“ und „Abfall sammeln im Wald“ auf. Und wie es in einer Gruppe eben manchmal vorkommt, konnten wir uns nicht einigen. Nach einigen Diskussionen kamen wir schliesslich auf die Idee uns aufzuteilen. So fuhren zwei von uns mit dem Rad an die PH und wir beiden anderen begaben uns am 5. Mai, an einem wunderschönen Wochenanfang in den Gonzenwald bei Sargans.
Wir trafen uns um 8.30 Uhr bei Marina zu Hause und liefen dann mit Abfallsack, Handschuhen und Fotoapparat ausgerüstet, los. Anfangs fanden wir kaum Abfall und von Menschen absichtlich weggeschmissene Artikel. Ab und zu fanden wir ein Papiertaschentuch oder ein Verpackungspapier.
Wir trafen uns um 8.30 Uhr bei Marina zu Hause und liefen dann mit Abfallsack, Handschuhen und Fotoapparat ausgerüstet, los. Anfangs fanden wir kaum Abfall und von Menschen absichtlich weggeschmissene Artikel. Ab und zu fanden wir ein Papiertaschentuch oder ein Verpackungspapier.
Vielleicht sind es aber genau die natur- und umweltbewussten Menschen, die sich vor allem im Gonzenwald aufhalten und deshalb kaum Abfall liegen lassen.
Um kurz vor halb zwölf trafen wir wieder bei Marina zu Hause ein, machten ein Foto von unserem kleinen Abfallberg und freuten uns dann riesig auf das verdiente Mittagessen.
Bärtsch Marina 05Gf, Tinner Manuela 05Gf
Montag, 7. April 2008
Arbeitsauftrag Thema Abfall
Wir haben uns für das Thema Abfall entschieden, weil diese Thematik in unserem Leben täglich auftritt. Die Kinder können sich etwas darunter vorstellen und sich vertieft damit auseinander setzen. Denn sie sind auch direkt davon betroffen. Weiter können wir uns vorstellen, mit den Schülerinnen und Schülern praktische und handlungsorientierte Beispiele durchzuführen, die dem Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung entsprechen.
1. Welche Teilkompetenzen einer BNE wurden mit der Unterrichtseinheit angestrebt?
Lernziele: Das Kind…
…kann in eigenen Worten „Abfall“ definieren
…kennt die verschiedenen Wege, welche der Abfall durchlaufen kann.
--> d1, d2
…kann eigene Visionen äussern und begründen.
--> f2, f3
…kann Folgen auf unsere Umwelt und unser Leben nennen, wenn sich niemand mehr um den Abfall kümmern würde.
--> a3, a5, b2
…kennt eine Interessengruppe mit seinen Zielen und Interessen.
--> c2, c5, e1, e6, g5, g6
…ist sich ihres eigenen Abfallverhaltens bewusst. Es weiss, wie man den Abfall „richtig“ entsorgt und kann Gründe angeben, weshalb die Abfalltrennung so bedeutsam ist.
--> a3, a4, d3, d4, d5
…ist in der Lage die Sicht der verschiedenen Interessegruppen zu übernehmen und anhand von konkreten Beispielen ihre Argumente zu begründen und nachzuvollziehen.
--> c2, c5, e1, e6, g5, g6
…erkennt die Wichtigkeit der Abfallentsorgung, indem es sich der Folgen bewusst ist, wenn sich niemand mehr um den Abfall kümmern würde.
--> a3, a4, d3, d4, d5
…ist sich bewusst, wie es die Abfallproduktion beeinflussen und reduzieren kann.
--> a3, d3, d4, d5
…ist fähig, dank dem erworbenen Wissen, Verbesserungsmöglichkeiten zu erarbeiten, diese kritisch zu überprüfen und schliesslich konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zu präsentieren.
--> c4, c5, c6, d3, d4
2. Die Umsetzung welcher didaktischen Prinzipien wurde auf dem Plakat dokumentiert?
Visionsorientierung
Die Kinder zeichnen ihre eigenen Vorstellungen auf, wie es wäre, wenn sich niemand mehr um den Abfall kümmern würde. Sie setzen sich dabei sehr intensiv mit dem Thema auseinander und merken, was das Ganze für sie bedeuten würde.
Handlungs- und Reflexionsorientierung
Die Kinder sammeln auf ihrem Schulweg Abfall und achten dabei auf die Verteilung von Abfalleimern. Die Kinder sind also direkt betroffen. Danach wird im Plenum diskutiert, was herausgefunden wurde. So können die Kinder die Erfahrungen verknüpfen und vertiefen. Zum Schluss wird eine Exkursion in eine Abfallentsorgungsfirma besucht. Wir finden, diesen Abschluss als sehr sinnvoll.
Entdeckendes Lernen
Der Unterricht geht von einer für die Lernenden relevanten Fragestellung aus: „Was würde geschehen, wenn sich niemand mehr um den Abfall kümmern würde?
Dadurch, dass die Kinder den Abfall selber sammeln und sortieren, entdecken sie, dass es viele verschiedene Arten von Abfall gibt und was die Leute überhaupt einfach auf die Strasse werfen. Dass der Abfall auf unseren Strassen ein Problem ist und werden kann, entdecken sie auf diese Weise selbständig.
Bei der Exkursion haben die Kinder die Möglichkeit, weitere Entdeckungen zu machen.
Vernetzendes Lernen
Der Ablauf der Unterrichtseinheit steht in einem logischen Zusammenhang. Die Abfallproblematik wird aus verschiedenen Sichtweisen betrachtet und kann so miteinander vernetzt werden.
Zugänglichkeit
Das Thema wird sehr kindgerecht präsentiert. Die Kinder arbeiten auf dem Schulweg und dem Pausenplatz. Sie haben einen direkten Bezug dazu.
Partizipationsorientierung
Dieses Thema vermissen am ehesten. Aus dem Plakat kann es nicht herausgelesen werden. Wenn aber die Exkursion in die Firma gemeinsam mit der Lehrperson vorbereitet wird, wäre die Partizipationsorientierung auch erfüllt.
1. Welche Teilkompetenzen einer BNE wurden mit der Unterrichtseinheit angestrebt?
Lernziele: Das Kind…
…kann in eigenen Worten „Abfall“ definieren
…kennt die verschiedenen Wege, welche der Abfall durchlaufen kann.
--> d1, d2
…kann eigene Visionen äussern und begründen.
--> f2, f3
…kann Folgen auf unsere Umwelt und unser Leben nennen, wenn sich niemand mehr um den Abfall kümmern würde.
--> a3, a5, b2
…kennt eine Interessengruppe mit seinen Zielen und Interessen.
--> c2, c5, e1, e6, g5, g6
…ist sich ihres eigenen Abfallverhaltens bewusst. Es weiss, wie man den Abfall „richtig“ entsorgt und kann Gründe angeben, weshalb die Abfalltrennung so bedeutsam ist.
--> a3, a4, d3, d4, d5
…ist in der Lage die Sicht der verschiedenen Interessegruppen zu übernehmen und anhand von konkreten Beispielen ihre Argumente zu begründen und nachzuvollziehen.
--> c2, c5, e1, e6, g5, g6
…erkennt die Wichtigkeit der Abfallentsorgung, indem es sich der Folgen bewusst ist, wenn sich niemand mehr um den Abfall kümmern würde.
--> a3, a4, d3, d4, d5
…ist sich bewusst, wie es die Abfallproduktion beeinflussen und reduzieren kann.
--> a3, d3, d4, d5
…ist fähig, dank dem erworbenen Wissen, Verbesserungsmöglichkeiten zu erarbeiten, diese kritisch zu überprüfen und schliesslich konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zu präsentieren.
--> c4, c5, c6, d3, d4
2. Die Umsetzung welcher didaktischen Prinzipien wurde auf dem Plakat dokumentiert?
Visionsorientierung
Die Kinder zeichnen ihre eigenen Vorstellungen auf, wie es wäre, wenn sich niemand mehr um den Abfall kümmern würde. Sie setzen sich dabei sehr intensiv mit dem Thema auseinander und merken, was das Ganze für sie bedeuten würde.
Handlungs- und Reflexionsorientierung
Die Kinder sammeln auf ihrem Schulweg Abfall und achten dabei auf die Verteilung von Abfalleimern. Die Kinder sind also direkt betroffen. Danach wird im Plenum diskutiert, was herausgefunden wurde. So können die Kinder die Erfahrungen verknüpfen und vertiefen. Zum Schluss wird eine Exkursion in eine Abfallentsorgungsfirma besucht. Wir finden, diesen Abschluss als sehr sinnvoll.
Entdeckendes Lernen
Der Unterricht geht von einer für die Lernenden relevanten Fragestellung aus: „Was würde geschehen, wenn sich niemand mehr um den Abfall kümmern würde?
Dadurch, dass die Kinder den Abfall selber sammeln und sortieren, entdecken sie, dass es viele verschiedene Arten von Abfall gibt und was die Leute überhaupt einfach auf die Strasse werfen. Dass der Abfall auf unseren Strassen ein Problem ist und werden kann, entdecken sie auf diese Weise selbständig.
Bei der Exkursion haben die Kinder die Möglichkeit, weitere Entdeckungen zu machen.
Vernetzendes Lernen
Der Ablauf der Unterrichtseinheit steht in einem logischen Zusammenhang. Die Abfallproblematik wird aus verschiedenen Sichtweisen betrachtet und kann so miteinander vernetzt werden.
Zugänglichkeit
Das Thema wird sehr kindgerecht präsentiert. Die Kinder arbeiten auf dem Schulweg und dem Pausenplatz. Sie haben einen direkten Bezug dazu.
Partizipationsorientierung
Dieses Thema vermissen am ehesten. Aus dem Plakat kann es nicht herausgelesen werden. Wenn aber die Exkursion in die Firma gemeinsam mit der Lehrperson vorbereitet wird, wäre die Partizipationsorientierung auch erfüllt.
Sonntag, 6. April 2008
Liebe Studierende,
ich verfolge Ihre Posts mit Interesse und möchte mich zu einigen Punkten aus Ihren Posts kurz äussern: Sie haben den Text von Herz einerseits als engagiert und hilfreich empfunden, andereseits empfinden Sie ihn als zu idealistisch, vielleicht sogar polarisierend. So scheint die Frage auf, inwiefern Herz Vorschläge auch tatsächlich in der Schulpraxis umgesetzt werden können. Herz' formulierte Handlungsvorschläge stellen sicherlich eine Herausforderung dar für die Schul- und Vorbereitungspraxis. Es geht wohl nicht darum, dass die genannten Vorschläge in Ihrer Gesamtheit verwirklicht werden, sondern der eine oder andere Punkt kann Ihnen helfen, die Nachhaltige Bildung ganz konkret in Ihrer Arbeit einzubauen. Es sind Visionen und Ideale, die er formuliert, lassen Sie sich davon nicht abschrecken - jedoch sollen sie langfristig keine Visionen bleiben, sondern einen selbstverständlichen Platz in der Praxis einnehmen.
Eine begriffliche Erklärung scheint mir noch wichtig zu sein: Sie schreiben in Ihren Blogs mehrfach vom "Thema" Nachhaltigkeit, welches - und durchaus nachvollziehbar - die SchülerInnen irgenwann langweilen könnte. Wenn wir aber nicht von einem "Thema" Nachhaltigkeit ausgehen, sondern von der "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" als Konzept oder Strategie, die grosse Vielfalt der Themen der Nachhaltigkeit in den normalen Schulalltag zu integrieren (also beim Thema Schokolade durchaus zusätzlich zu den "gewohnten" Inhalten den FairTrade-Aspekt mitbearbeiten), dann folgt in meinen Augen ein sehr intuitives, ganzheitliches und eben auch nachhaltiges Lernen.
Freundliche Grüsse, Michael Zahner
ich verfolge Ihre Posts mit Interesse und möchte mich zu einigen Punkten aus Ihren Posts kurz äussern: Sie haben den Text von Herz einerseits als engagiert und hilfreich empfunden, andereseits empfinden Sie ihn als zu idealistisch, vielleicht sogar polarisierend. So scheint die Frage auf, inwiefern Herz Vorschläge auch tatsächlich in der Schulpraxis umgesetzt werden können. Herz' formulierte Handlungsvorschläge stellen sicherlich eine Herausforderung dar für die Schul- und Vorbereitungspraxis. Es geht wohl nicht darum, dass die genannten Vorschläge in Ihrer Gesamtheit verwirklicht werden, sondern der eine oder andere Punkt kann Ihnen helfen, die Nachhaltige Bildung ganz konkret in Ihrer Arbeit einzubauen. Es sind Visionen und Ideale, die er formuliert, lassen Sie sich davon nicht abschrecken - jedoch sollen sie langfristig keine Visionen bleiben, sondern einen selbstverständlichen Platz in der Praxis einnehmen.
Eine begriffliche Erklärung scheint mir noch wichtig zu sein: Sie schreiben in Ihren Blogs mehrfach vom "Thema" Nachhaltigkeit, welches - und durchaus nachvollziehbar - die SchülerInnen irgenwann langweilen könnte. Wenn wir aber nicht von einem "Thema" Nachhaltigkeit ausgehen, sondern von der "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" als Konzept oder Strategie, die grosse Vielfalt der Themen der Nachhaltigkeit in den normalen Schulalltag zu integrieren (also beim Thema Schokolade durchaus zusätzlich zu den "gewohnten" Inhalten den FairTrade-Aspekt mitbearbeiten), dann folgt in meinen Augen ein sehr intuitives, ganzheitliches und eben auch nachhaltiges Lernen.
Freundliche Grüsse, Michael Zahner
Sonntag, 30. März 2008
Sonne! Endlich wieder warme Sonne! Das hat auch der Schmetterling in unserem Wintergarten gemerkt. Er hat beschlossen, dass er genug Zeit als Puppe verbracht hat und nun schlüpfen wird. Ich nehme darum das Glas mit der halb offenen Puppe auf den Balkon und beobachte, wie sich der Schmetterling aus seiner Hülle müht.
Auch unsere Katze hat gemerkt, dass sich im Glas etwas tut. Sie setzt sich neben mich und schaut interessiert zu. In meinen Augen etwas zu interessiert. Darum beschliesse ich, die Katze etwas abzulenken. Mit der Hilfe eines dünnen Astes kann ich sie vom Glas weg locken und ich tobe so lange mit ihr durch den Garten, bis sie keine Lust mehr hat und sich gemütlich auf einen grossen Stein legt.
Als ich zurück beim Schmetterlingsglas bin, ist der Sommervogel nicht mehr drinnen. Ich schaue mich um und entdecke ihn auf dem Boden. Seine Flügel sind noch ganz zerknautscht und er kann noch nicht richtig fliegen. Ich halte ihm meinen Finger hin und der Schmetterling steigt darauf. An seinem Flügelmuster erkenne ich, dass es ein Schwalbenschwanz ist.
Nun sitze ich also da mit einem Schmetterling auf meinem rechten Zeigefinger. Ich beschliesse, etwas Vitamin D zu tanken. Die Augen geschlossen sitze ich auf der Gartenbank und spüre die Sonne auf der Haut. Über mir im Baum beginnt es plötzlich laut zu zwitschern. Neugierig öffne ich meine Augen wieder und sehe ein Amselpärchen in der Baumkrone. Ob sie wohl schon dabei sind, ein Nest zu bauen?
In der Natur gibt es so viel zu sehen und zu erleben. Ich erhole mich gerne in der Natur. Meinen Akku lade ich mit der Sonne auf oder auch beim Betrachten der Natur.
Leider fehlt oft die Zeit, um sich genügend in der Natur auf zu halten.
Auch unsere Katze hat gemerkt, dass sich im Glas etwas tut. Sie setzt sich neben mich und schaut interessiert zu. In meinen Augen etwas zu interessiert. Darum beschliesse ich, die Katze etwas abzulenken. Mit der Hilfe eines dünnen Astes kann ich sie vom Glas weg locken und ich tobe so lange mit ihr durch den Garten, bis sie keine Lust mehr hat und sich gemütlich auf einen grossen Stein legt.
Als ich zurück beim Schmetterlingsglas bin, ist der Sommervogel nicht mehr drinnen. Ich schaue mich um und entdecke ihn auf dem Boden. Seine Flügel sind noch ganz zerknautscht und er kann noch nicht richtig fliegen. Ich halte ihm meinen Finger hin und der Schmetterling steigt darauf. An seinem Flügelmuster erkenne ich, dass es ein Schwalbenschwanz ist.
Nun sitze ich also da mit einem Schmetterling auf meinem rechten Zeigefinger. Ich beschliesse, etwas Vitamin D zu tanken. Die Augen geschlossen sitze ich auf der Gartenbank und spüre die Sonne auf der Haut. Über mir im Baum beginnt es plötzlich laut zu zwitschern. Neugierig öffne ich meine Augen wieder und sehe ein Amselpärchen in der Baumkrone. Ob sie wohl schon dabei sind, ein Nest zu bauen?
In der Natur gibt es so viel zu sehen und zu erleben. Ich erhole mich gerne in der Natur. Meinen Akku lade ich mit der Sonne auf oder auch beim Betrachten der Natur.
Leider fehlt oft die Zeit, um sich genügend in der Natur auf zu halten.
Donnerstag, 27. März 2008
Meine Beziehung zur Natur
Am Ostermontag ging ich wieder einmal mit meiner Mutter spazieren. Wir wählten eine altbekannte Route in unserem Dorf, welche ins nächste Dorf führt. Dabei mussten wir über den sogenannten „Rappägugg“, etwas weg vom Dorf in die Höhe und dann im Nachbardorf wieder runter. In der Ebene gingen wir zurück und wieder nach Hause. Über den „Rappägugg“ zu gehen, bedeutet bei uns nicht einen „normalen“ Spaziergang zu machen, sondern sich etwas mehr Zeit zu nehmen und die Natur etwas intensiver zu geniessen.
Am Ostermontag hatte es in unserer Region einen leichten Hauch Schnee und doch blühte wegen der warmen Tage vor dem Schnee schon recht viel. Eigentlich ist es unglaublich, wie schön die Natur die Landschaft gestalten kann. Ich entdeckte zwar nur noch einzelne Schneeglöckchen, aber dafür umso mehr Krokusse, die sich zwischen den Schneeflecken in die Höhe streckten. Ausserdem entdeckte ich schon an vielen Sträuchern Knospen und zum Teil schon ein leichtes Grün, das da hervorschaute.
Die Natur so erwachen zu sehen, obwohl es noch Schnee hat, zeigt mir auf, wie stark sie ist. Jedes Frühjahr erwacht sie von Neuem und blüht fast noch schöner auf als zuvor. Sie ist unser Zuhause, in ihr und mit ihr leben wir. Und da kommt mir jetzt etwas in den Sinn, das ich da unbedingt noch einfügen möchte:
Gerade vor ein paar Tagen, habe ich folgende Aussage eines Jungen gelesen: Ich bin so froh, dass ich in der Stadt lebe. Auf dem Land ist es doch so langweilig, man braucht nur schon Stunden um ins Kino zu gehen oder die grossen Einkaufszentren zu erreichen. In der Stadt ist immer etwas los und alles ist in der Nähe.
Da kann ich nur sagen, dass dies ein armer Junge ist. Dieses Kind hat keine Ahnung von der Natur und was man in der Natur alles spielen kann. Mit ihr kann man nämlich die grössten Abenteuer erleben. Als ich mit meiner Mutter über den „Rappägugg“ wanderte, kam mir wieder in Sinn, wie wir dort beim Bach früher als Kinder gespielt haben. Heute spiele ich zwar nicht mehr, aber ich kann die Zeit dort immer noch so gut vergessen, wie damals. In dem Moment dachte ich nur, dass dies alles diesem Jungen fern ist und wohl auch bleibt.
Mir ist die Natur unglaublich wichtig, ich habe zum Beispiel Mühe, mir vorzustellen in einer Stadt zu wohnen. Direkt vor der Haustür schon in der Natur stehen und sie dann einfach nur geniessen, das ist unter anderem Stress abbauen, für mich jedenfalls. Wie oben schon erwähnt, ist diese Natur, die mir so viel Ruhe gibt, sehr stark (im Beispiel, wie sie jedes Jahr von Neuem wieder erwacht), davon darf man sich aber auf keinen Fall täuschen lassen. Denn ich glaube immer mehr daran, dass wir Menschen Gift und im schlimmsten Fall den Tod für die Natur bedeuten.
Am Ostermontag hatte es in unserer Region einen leichten Hauch Schnee und doch blühte wegen der warmen Tage vor dem Schnee schon recht viel. Eigentlich ist es unglaublich, wie schön die Natur die Landschaft gestalten kann. Ich entdeckte zwar nur noch einzelne Schneeglöckchen, aber dafür umso mehr Krokusse, die sich zwischen den Schneeflecken in die Höhe streckten. Ausserdem entdeckte ich schon an vielen Sträuchern Knospen und zum Teil schon ein leichtes Grün, das da hervorschaute.
Die Natur so erwachen zu sehen, obwohl es noch Schnee hat, zeigt mir auf, wie stark sie ist. Jedes Frühjahr erwacht sie von Neuem und blüht fast noch schöner auf als zuvor. Sie ist unser Zuhause, in ihr und mit ihr leben wir. Und da kommt mir jetzt etwas in den Sinn, das ich da unbedingt noch einfügen möchte:
Gerade vor ein paar Tagen, habe ich folgende Aussage eines Jungen gelesen: Ich bin so froh, dass ich in der Stadt lebe. Auf dem Land ist es doch so langweilig, man braucht nur schon Stunden um ins Kino zu gehen oder die grossen Einkaufszentren zu erreichen. In der Stadt ist immer etwas los und alles ist in der Nähe.
Da kann ich nur sagen, dass dies ein armer Junge ist. Dieses Kind hat keine Ahnung von der Natur und was man in der Natur alles spielen kann. Mit ihr kann man nämlich die grössten Abenteuer erleben. Als ich mit meiner Mutter über den „Rappägugg“ wanderte, kam mir wieder in Sinn, wie wir dort beim Bach früher als Kinder gespielt haben. Heute spiele ich zwar nicht mehr, aber ich kann die Zeit dort immer noch so gut vergessen, wie damals. In dem Moment dachte ich nur, dass dies alles diesem Jungen fern ist und wohl auch bleibt.
Mir ist die Natur unglaublich wichtig, ich habe zum Beispiel Mühe, mir vorzustellen in einer Stadt zu wohnen. Direkt vor der Haustür schon in der Natur stehen und sie dann einfach nur geniessen, das ist unter anderem Stress abbauen, für mich jedenfalls. Wie oben schon erwähnt, ist diese Natur, die mir so viel Ruhe gibt, sehr stark (im Beispiel, wie sie jedes Jahr von Neuem wieder erwacht), davon darf man sich aber auf keinen Fall täuschen lassen. Denn ich glaube immer mehr daran, dass wir Menschen Gift und im schlimmsten Fall den Tod für die Natur bedeuten.
Mittwoch, 26. März 2008
Spaziergang im Wald
Heute Morgen schnappte ich mir unseren Hund und ging mit ihm spazieren. Über Nacht hatte es wieder geschneit und deshalb war am Morgen alles weiss. Dies schreckte mich aber nicht davon ab, mit Gino in den Wald zu gehen, denn wir wohnen gerade am Waldrand. Im Wald herrschte eine eindrückliche Stimmung. Grösstenteils war es sehr still. Aber ab und zu hörte ich Vögel zwitschern. Wie ihnen wohl der Schnee im Frühling gefällt? Ich schritt über noch unbetretene Waldwege und Wiesen und genoss das Spazieren im Wald sehr. Auch meinem Hund gefiel es. Jedes Mal wenn er im Schnee ist, legt er sich in den Schnee und dreht sich auf dem Rücken hin und her. Er geniesst sozusagen eine Schneemassage. Doch viele Male konnte er das diesen Winter noch nicht machen. Wird es jetzt wohl immer so sein, dass der Schnee erst im Frühling kommt? Oder ist es einfach eine Laune der Natur? Wenn ich zurückdenke, dann hatte die Natur in letzter Zeit immer mehr „Launen“. Stürme, heftige Regenfälle, später Schnee, heisse Sommer, usw…
Was bedeutet es mir, dass ich ein Teil der grossen Natur bin? Es bedeutet mir eigentlich ziemlich viel, denn ich bin mit der Natur gross geworden. Meine Eltern haben uns Kinder immer wieder in die Natur mitgenommen und sie uns schätzen gelehrt. Ich stelle mir aber schon die Frage, wie lange ich noch Teil dieser schönen Natur sein kann? Immer mehr Wälder werden abgeholzt, freie Flächen bebaut. Stück für Stück geht die Natur zurück. Am Ende meines Spaziergangs kam ich auch an Häusern vorbei, die vor 10 Jahren noch nicht da waren. Für die wieder ein Teil der Natur Platz machen musste…
Was bedeutet es mir, dass ich ein Teil der grossen Natur bin? Es bedeutet mir eigentlich ziemlich viel, denn ich bin mit der Natur gross geworden. Meine Eltern haben uns Kinder immer wieder in die Natur mitgenommen und sie uns schätzen gelehrt. Ich stelle mir aber schon die Frage, wie lange ich noch Teil dieser schönen Natur sein kann? Immer mehr Wälder werden abgeholzt, freie Flächen bebaut. Stück für Stück geht die Natur zurück. Am Ende meines Spaziergangs kam ich auch an Häusern vorbei, die vor 10 Jahren noch nicht da waren. Für die wieder ein Teil der Natur Platz machen musste…
Dienstag, 25. März 2008
Sich der Natur anpassen
Obwohl ich beim Snowboarden die Natur nicht für mich alleine geniessen kann, treibt es mich immer wieder in die Berge, um meine Leidenschaft ausüben zu können. Ich brauche diesen Ausgleich, um nach einer strengen Woche wieder Energie tanken zu können. Dabei geniesse ich nicht nur die schönen Abfahrten, sondern auch die faszinierende Landschaft. Es ist eindrücklich, wie die mächtigen Berge über die Täler ragen. Und ich bin nur ein kleiner Teil zwischen dieser Bergwelt.
Immer wieder mache ist Stopps, um die Aussicht zu geniessen und mich von den wärmenden Sonnenstrahlen blenden zu lassen. Zwischendurch wird die Ruhe um mich von Stimmen anderer Leute gestört. Doch dies finde ich nicht weiter schlimm. Hauptsache, ich bin an der frischen Luft und kann das geniessen, was ich gerne mache. Ja, es war wirklich schön. Und ich könnte solch ein Erlebnis heute wieder haben, müsste ich nicht diesen Blogeintrag schreiben und anderen Pflichten nachgehen.
Ich fand diesen Auftrag nicht sehr gewinnbringend, da ich denke, viele von uns halten sich oft in der Natur auf und wissen sie auch zu schätzen. Trotzdem möchte ich erwähnen, was es mir bedeutet, Teil dieser Natur zu sein.
Grundsätzlich sehe ich mich als Teil der Natur. Doch muss man auch sehen, dass wir als Teil der Natur nicht viel mitzubestimmen haben. Vieles was wir machen, ist von den Launen der Natur abhängig. Je nach Wetterverhältnissen kann ich bestimmen, was genau ich draussen unternehmen werde. Regnet es, ist meine Route ein wenig kürzer. Scheint die Sonne, kann ich für längere Zeit draussen sein. Ist die Lawinengefahr hoch, überlege ich mir zweimal, ob ich wirklich mit den Schneeschuhen einen Berg erklimmen will, oder doch lieber auf der sicheren Piste fahre. Weiter komme ich zur Kleiderwahl. Auch dort muss ich mich der Natur anpassen.
Immer wieder mache ist Stopps, um die Aussicht zu geniessen und mich von den wärmenden Sonnenstrahlen blenden zu lassen. Zwischendurch wird die Ruhe um mich von Stimmen anderer Leute gestört. Doch dies finde ich nicht weiter schlimm. Hauptsache, ich bin an der frischen Luft und kann das geniessen, was ich gerne mache. Ja, es war wirklich schön. Und ich könnte solch ein Erlebnis heute wieder haben, müsste ich nicht diesen Blogeintrag schreiben und anderen Pflichten nachgehen.
Ich fand diesen Auftrag nicht sehr gewinnbringend, da ich denke, viele von uns halten sich oft in der Natur auf und wissen sie auch zu schätzen. Trotzdem möchte ich erwähnen, was es mir bedeutet, Teil dieser Natur zu sein.
Grundsätzlich sehe ich mich als Teil der Natur. Doch muss man auch sehen, dass wir als Teil der Natur nicht viel mitzubestimmen haben. Vieles was wir machen, ist von den Launen der Natur abhängig. Je nach Wetterverhältnissen kann ich bestimmen, was genau ich draussen unternehmen werde. Regnet es, ist meine Route ein wenig kürzer. Scheint die Sonne, kann ich für längere Zeit draussen sein. Ist die Lawinengefahr hoch, überlege ich mir zweimal, ob ich wirklich mit den Schneeschuhen einen Berg erklimmen will, oder doch lieber auf der sicheren Piste fahre. Weiter komme ich zur Kleiderwahl. Auch dort muss ich mich der Natur anpassen.
Donnerstag, 13. März 2008
Lieber Otto Herz,
Ich habe ihrem Artikel „Agenda 21 und globale Partnerschaft – Elemente der Entwicklung von Schulen“ gelesen und habe mir dazu so meine Gedanken gemacht.
Sie müssen wissen, wir haben an unserer Hochschule ein Modul zum Thema Nachhaltigkeit und werden seit Beginn des Semesters dazu gezwungen uns Gedanken darüber zu machen, wie wir die Welt retten könnten. Sie bilden uns aus zu Heldinnen und Helden der Nachhaltigkeit.
Ihr Artikel war ein Hinweis unserer Dozenten. Er sollte uns zeigen, wie man das auch in unserem zukünftigen Berufsfeld angehen könnte. All zu viel Neues konnte ich in ihrem Bericht leider nicht finden. Viele Ideen und Methoden haben wir im verlaufe unserer Ausbildung schon kennen gelernt oder schon davon gehört. Es gab allerdings eine Idee, die mir so noch nicht gekommen war. Schüler und Schülerinnen die als Experten für ein Agenda 21 Thema ihr Wissen an ein breites Publikum bringen. Mir schwebt da so etwas wie ein Workshop für Erwachsene vor, bei dem sie von Kindern über interessante Themen informiert werden. Nicht nur Eltern, Groseltern und Paten. Nein, das ganze Dorf, die ganze Gegend wird eingeladen!
Aber das ist vorläufig nur eine Vision von mir. Vielleicht versuche ich das irgendwann mal als Schulhausprojekt zu organisieren.
Unsere Dozenten stellten uns auch die Frage, was wir als erstes in unserem Berufsfeld umsetzen möchten. Da muss ich ganz klar sagen: keine Ahnung! Ich weiss noch nicht, welche Stufe ich unterrichten werde, habe keinen Schimmer wo das sein wird und mit welchen Leuten ich im Team sein werde.
Daher verspreche ich nur, dass ich sicher Themen aus der Agenda 21 in meinem Klassenzimmer besprechen werde und meine Schüler besten Wissens zu Menschen erziehen möchte, die auf ihre Umwelt achten. Ich werde versuchen sie für heikle Themen zu interessieren und ein gutes Vorbild zu sein.
Ich dachte, das könnte sie vielleicht interessieren.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüssen
eine Heldin
Sie müssen wissen, wir haben an unserer Hochschule ein Modul zum Thema Nachhaltigkeit und werden seit Beginn des Semesters dazu gezwungen uns Gedanken darüber zu machen, wie wir die Welt retten könnten. Sie bilden uns aus zu Heldinnen und Helden der Nachhaltigkeit.
Ihr Artikel war ein Hinweis unserer Dozenten. Er sollte uns zeigen, wie man das auch in unserem zukünftigen Berufsfeld angehen könnte. All zu viel Neues konnte ich in ihrem Bericht leider nicht finden. Viele Ideen und Methoden haben wir im verlaufe unserer Ausbildung schon kennen gelernt oder schon davon gehört. Es gab allerdings eine Idee, die mir so noch nicht gekommen war. Schüler und Schülerinnen die als Experten für ein Agenda 21 Thema ihr Wissen an ein breites Publikum bringen. Mir schwebt da so etwas wie ein Workshop für Erwachsene vor, bei dem sie von Kindern über interessante Themen informiert werden. Nicht nur Eltern, Groseltern und Paten. Nein, das ganze Dorf, die ganze Gegend wird eingeladen!
Aber das ist vorläufig nur eine Vision von mir. Vielleicht versuche ich das irgendwann mal als Schulhausprojekt zu organisieren.
Unsere Dozenten stellten uns auch die Frage, was wir als erstes in unserem Berufsfeld umsetzen möchten. Da muss ich ganz klar sagen: keine Ahnung! Ich weiss noch nicht, welche Stufe ich unterrichten werde, habe keinen Schimmer wo das sein wird und mit welchen Leuten ich im Team sein werde.
Daher verspreche ich nur, dass ich sicher Themen aus der Agenda 21 in meinem Klassenzimmer besprechen werde und meine Schüler besten Wissens zu Menschen erziehen möchte, die auf ihre Umwelt achten. Ich werde versuchen sie für heikle Themen zu interessieren und ein gutes Vorbild zu sein.
Ich dachte, das könnte sie vielleicht interessieren.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüssen
eine Heldin
Mittwoch, 12. März 2008
Agenda 21
Die Thematik, wie Otto Herz sie in seinem Artikel beschreibt, finde ich absolut lobenswert. Jeder von uns weiss, dass man die Umwelt schonen, ja nicht nur schonen sondern schützen muss, und doch tut keiner so viel, dass es genügt (so scheint es mir jedenfalls). Er beschreibt schön, dass man auch schon die Kinder sensibilisieren muss, denn sie sind ja auch die Zukunft unserer Welt. Und darum müssen die Schulen eine Bildung für nachhaltige Entwicklung bieten.
Otto Herz beschreibt in seinem Artikel viele Aspekte, die berücksichtigt werden sollen. So geht dies quer vom fachlichen Lernen im Fachunterricht bis zu internationaler Kommunikation und Kooperation. Wie oben schon gesagt, finde ich es lobenswert, wenn dieses ganze Spektrum, das er umschreibt, umgesetzt werden kann. Aber genau an diesem Punkt hätte ich auch Bedenken. Für mich tauchen Fragen auf, wie "Wird dieses Thema den Kindern nicht irgendwann z viel?" oder "Werden die Kinder bei so einem grossen Spektrum, das immer wieder das gleiche Thema anspricht, nicht "immunisiert"?" Ich glaube an die Aussage "wenig aber gründlich". Dieser Artikel verleiht mir etwas den Eindruck, dass immer nur über das Thema Nachhaltigkeit gesprochen wird und dass sich alles nur um dieses Thema dreht. Vielleicht täuscht es mich auch, aber nur schon beim Durchlesen, hatte ich das Gefühl, dass jedes bisschen mehr Strom, das ich brauche verurteilt werden sollte... Aber genug der Kritik, wie würde ich es denn machen?
Gute Frage... Wie schon beschrieben hat Otto Herz eine Liste von dieser Schule in Holsterhausen erwähnt, in denen die Felder ihres Handelns als Agenda-Schule aufgezählt werden. Ich persönlich werde das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz auf alle Fälle in den Fachunterricht integrieren. Und zwar vor allem als ein grosses Thema, das aber wieder abgeschlossen wird. Natürlich wird die Umweltschutzfrage immer wieder auftauchen und entsprechend behandelt, sie soll aber bei mir nicht immer (künstlich) im Mittelpunkt stehen. Hinzu kommt, dass ich auf jeden Fall vorbildlich handeln will und werde. Denn ich bin davon überzeugt, dass Kinder auch ohne das Ansprechen eines Themas dazulernen, eben durch Vorbilder.
Der zweite Punkt, der in dieser Liste vorkommt, ist das fächerverbindende, fächerübergreifende Lernen. Dies werde ich sowieso versuchen, umzusetzen, ob das Thema nun direkt mit Umweltschutz zu tun hat oder nicht. Vor allem finde ich aber wichtig, ein Thema aus den verschiedenen Sichtweisen zu betrachten, was auch bei der Nachhaltigkeitsthematik äusserst wichtig ist.
Die weiteren Punkte, die beschrieben werden, kann ich als alleinige Lehrperson nicht umsetzen, da braucht es meiner Meinung nach das ganze Team im Schulhaus. Und dies ist sicher auch eine Vision von sehr vielen Lehrpersonen: Eine Agenda-Schule zu sein, hinter der das ganze Team steht; das wärs!!!
Otto Herz beschreibt in seinem Artikel viele Aspekte, die berücksichtigt werden sollen. So geht dies quer vom fachlichen Lernen im Fachunterricht bis zu internationaler Kommunikation und Kooperation. Wie oben schon gesagt, finde ich es lobenswert, wenn dieses ganze Spektrum, das er umschreibt, umgesetzt werden kann. Aber genau an diesem Punkt hätte ich auch Bedenken. Für mich tauchen Fragen auf, wie "Wird dieses Thema den Kindern nicht irgendwann z viel?" oder "Werden die Kinder bei so einem grossen Spektrum, das immer wieder das gleiche Thema anspricht, nicht "immunisiert"?" Ich glaube an die Aussage "wenig aber gründlich". Dieser Artikel verleiht mir etwas den Eindruck, dass immer nur über das Thema Nachhaltigkeit gesprochen wird und dass sich alles nur um dieses Thema dreht. Vielleicht täuscht es mich auch, aber nur schon beim Durchlesen, hatte ich das Gefühl, dass jedes bisschen mehr Strom, das ich brauche verurteilt werden sollte... Aber genug der Kritik, wie würde ich es denn machen?
Gute Frage... Wie schon beschrieben hat Otto Herz eine Liste von dieser Schule in Holsterhausen erwähnt, in denen die Felder ihres Handelns als Agenda-Schule aufgezählt werden. Ich persönlich werde das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz auf alle Fälle in den Fachunterricht integrieren. Und zwar vor allem als ein grosses Thema, das aber wieder abgeschlossen wird. Natürlich wird die Umweltschutzfrage immer wieder auftauchen und entsprechend behandelt, sie soll aber bei mir nicht immer (künstlich) im Mittelpunkt stehen. Hinzu kommt, dass ich auf jeden Fall vorbildlich handeln will und werde. Denn ich bin davon überzeugt, dass Kinder auch ohne das Ansprechen eines Themas dazulernen, eben durch Vorbilder.
Der zweite Punkt, der in dieser Liste vorkommt, ist das fächerverbindende, fächerübergreifende Lernen. Dies werde ich sowieso versuchen, umzusetzen, ob das Thema nun direkt mit Umweltschutz zu tun hat oder nicht. Vor allem finde ich aber wichtig, ein Thema aus den verschiedenen Sichtweisen zu betrachten, was auch bei der Nachhaltigkeitsthematik äusserst wichtig ist.
Die weiteren Punkte, die beschrieben werden, kann ich als alleinige Lehrperson nicht umsetzen, da braucht es meiner Meinung nach das ganze Team im Schulhaus. Und dies ist sicher auch eine Vision von sehr vielen Lehrpersonen: Eine Agenda-Schule zu sein, hinter der das ganze Team steht; das wärs!!!
Heldenvirus - viele Schulen sind schon betroffen
So könnte schon bald eine Überschrift in einer Zeitung lauten.
Otto Herz hat immer wieder erwähnt, wie wichtig es sei, dass möglichst viele Schulen die „Agenda 21“ in ihren Unterricht einbeziehen. Diese Meinung kann ich nur teilen, denn wo sonst erreichen wir so viele Kinder auf einmal? Denn unsere Kinder sind es, die ihr Wissen in die Welt hinaus tragen und später weitergeben.
Ich kann mir auch vorstellen, dass eine Schule in einer Region mit diesem Thema an die Öffentlichkeit geht und so andere Schulen zur Nachahmung ermuntert. Eine Art Virus könnte entstehen. Nennen wir es mal „Heldenvirus“.
Um dieses „Heldenvirus“ in Gang zu setzen, komme ich nun zu meinen konkreten Vorstellungen für den Einbezug der „Agenda 21“ in den Unterricht. Es soll von Bedeutung sein, sich im Allgemeinen Schulalltag nachhaltig zu verhalten. Hier ein paar wenige Beispiele:
- eine Altpapiersammlung einrichten, Karton separat entsorgen
- kein unnötiger Papierverschleiss: Arbeitsblätter vor- und rückseitig bedrucken, evtl. für eine Wiederverwendung laminieren
- Werkunterricht: geeignetes Holz einkaufen
- Licht während der Pause löschen
- Im Winter die Rollläden über Nacht herunterlassen
Dies sind „kleine“ Dinge, haben aber eine grosse Wirkung.
Gemeinsam mit den Kindern könnte man nun die eigene Schule auf ihre Nachhaltigkeit untersuchen. Mit den Kleinen beginnt dies im Schulzimmer (wie oben genannt) und mit den Grösseren kann das bis aufs Dach, zu den Solaranlagen gehen. Die Ergebnisse könnten dann in die Öffentlichkeit gebracht werden. Und wenn alles gut läuft, werden nun andere Schulen vom „Heldenvirus“ befallen.
Weiter finde ich die Idee der Themenkisten sehr interessant. Themen wie „Un/Gerechtigkeit“, „Wasser“ oder „Weg der Banane / Schokolade …“ lassen sich damit gut umsetzen. Sinnvoll ist so eine Themenkiste vor allem, wenn verschiedene Klassenlehrpersonen in der Herstellung, welche natürlich sehr nachhaltig geschieht, zusammen arbeiten. Warum nicht auch hier mal mit anderen LehrerInnen aus andern Schulgemeinden Kontakt aufnehmen?
Für den Moment sind das meine Vorstellungen, die ich später beachten will. Ich denke, allgemein gesehen ist es vor allem wichtig, dass die „Agenda 21“ wenn möglich immer in den Alltag einbezogen wird, so dass die Kinder auf dieses Thema sensibilisiert werden. Und wer weiss, vielleicht entwickelt sich ein „Heldenvirus“. :-)
Otto Herz hat immer wieder erwähnt, wie wichtig es sei, dass möglichst viele Schulen die „Agenda 21“ in ihren Unterricht einbeziehen. Diese Meinung kann ich nur teilen, denn wo sonst erreichen wir so viele Kinder auf einmal? Denn unsere Kinder sind es, die ihr Wissen in die Welt hinaus tragen und später weitergeben.
Ich kann mir auch vorstellen, dass eine Schule in einer Region mit diesem Thema an die Öffentlichkeit geht und so andere Schulen zur Nachahmung ermuntert. Eine Art Virus könnte entstehen. Nennen wir es mal „Heldenvirus“.
Um dieses „Heldenvirus“ in Gang zu setzen, komme ich nun zu meinen konkreten Vorstellungen für den Einbezug der „Agenda 21“ in den Unterricht. Es soll von Bedeutung sein, sich im Allgemeinen Schulalltag nachhaltig zu verhalten. Hier ein paar wenige Beispiele:
- eine Altpapiersammlung einrichten, Karton separat entsorgen
- kein unnötiger Papierverschleiss: Arbeitsblätter vor- und rückseitig bedrucken, evtl. für eine Wiederverwendung laminieren
- Werkunterricht: geeignetes Holz einkaufen
- Licht während der Pause löschen
- Im Winter die Rollläden über Nacht herunterlassen
Dies sind „kleine“ Dinge, haben aber eine grosse Wirkung.
Gemeinsam mit den Kindern könnte man nun die eigene Schule auf ihre Nachhaltigkeit untersuchen. Mit den Kleinen beginnt dies im Schulzimmer (wie oben genannt) und mit den Grösseren kann das bis aufs Dach, zu den Solaranlagen gehen. Die Ergebnisse könnten dann in die Öffentlichkeit gebracht werden. Und wenn alles gut läuft, werden nun andere Schulen vom „Heldenvirus“ befallen.
Weiter finde ich die Idee der Themenkisten sehr interessant. Themen wie „Un/Gerechtigkeit“, „Wasser“ oder „Weg der Banane / Schokolade …“ lassen sich damit gut umsetzen. Sinnvoll ist so eine Themenkiste vor allem, wenn verschiedene Klassenlehrpersonen in der Herstellung, welche natürlich sehr nachhaltig geschieht, zusammen arbeiten. Warum nicht auch hier mal mit anderen LehrerInnen aus andern Schulgemeinden Kontakt aufnehmen?
Für den Moment sind das meine Vorstellungen, die ich später beachten will. Ich denke, allgemein gesehen ist es vor allem wichtig, dass die „Agenda 21“ wenn möglich immer in den Alltag einbezogen wird, so dass die Kinder auf dieses Thema sensibilisiert werden. Und wer weiss, vielleicht entwickelt sich ein „Heldenvirus“. :-)
Montag, 10. März 2008
Agenda 21 und Unterricht
Eigentlich habe ich mir von diesem Artikel mehr erhofft. Ich habe erwartet, dass mehr konkretere Beispiel für die Umsetzung im Unterricht thematisiert werden. Dem war aber leider nicht so... Immerhin kamen mir aber während des Lesens einige Ideen, wie ich das Thema in meinem Unterricht angehen kann. Ich werde sicherlich zuerst einmal mit dem Thema Abfall beginnen, denn dieses ist sehr realitätsnah für die Kinder. Den Unterricht werde ich möglichst handlungsorientiert gestalten. Das heisst zum Beispiel, dass die Schüler und Schülerinnen eigenhändig Abfall trennen werden und nicht alles einfach nur theoretisch lernen. Anhand dieses Themas lernen die Kinder, dass auch sie etwas für die Umwelt tun können.
Mit älteren Schülern und Schülerinnen würde ich das Thema erneuerbare Energien behandeln. Denn wie Otto Herz schreibt, erreichen wir nur in der Schule ALLE Kinder und Jugendliche auf einmal. Diese Chance möchte ich nutzen und den Kindern so viel wie möglich über erneuerbare Energien mitgeben. Denn wer weiss, vielleicht (oder hoffentlich) bin ich erfolgreich und die Kinder werden als Erwachsene daran zurückdenken und möglicherweise ein Haus bauen, das zum Beispiel die Sonnenergie nutzt.Die Idee, Themenkisten zu erstellen, gefällt mir sehr gut. Dafür müsste ich aber zuerst einmal andere Lehrperson suchen, die auch eine Kiste erstellen, damit nachher ein Austausch stattfinden kann. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, eine solche Kiste zusammen mit den Kindern herzustellen. Zusätzlich könnte ich als Lehrperson die Kiste mit weiteren Ideen oder Hintergrundwissen ergänzen, damit sich die andere Lehrperson schnell in das Thema einarbeiten kann.
Mit älteren Schülern und Schülerinnen würde ich das Thema erneuerbare Energien behandeln. Denn wie Otto Herz schreibt, erreichen wir nur in der Schule ALLE Kinder und Jugendliche auf einmal. Diese Chance möchte ich nutzen und den Kindern so viel wie möglich über erneuerbare Energien mitgeben. Denn wer weiss, vielleicht (oder hoffentlich) bin ich erfolgreich und die Kinder werden als Erwachsene daran zurückdenken und möglicherweise ein Haus bauen, das zum Beispiel die Sonnenergie nutzt.Die Idee, Themenkisten zu erstellen, gefällt mir sehr gut. Dafür müsste ich aber zuerst einmal andere Lehrperson suchen, die auch eine Kiste erstellen, damit nachher ein Austausch stattfinden kann. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, eine solche Kiste zusammen mit den Kindern herzustellen. Zusätzlich könnte ich als Lehrperson die Kiste mit weiteren Ideen oder Hintergrundwissen ergänzen, damit sich die andere Lehrperson schnell in das Thema einarbeiten kann.
Freitag, 7. März 2008
Klein, aber oho!
Jeden Morgen ist es das Gleiche. Der Wecker klingelt viel zu früh und unterbricht die spannende Unterhaltung, die ich die ganze Nacht durch mit meinem Kopfkissen geführt habe. Aber da ist nichts zu machen. Schliesslich muss ich in 20 Minuten aus dem Haus. Dann mal los! Mit halb geschlossenen Augen anziehen, Haare bändigen, Reinigungsmilch auftragen, mit den Wattedingern weg… shit, die sind schon wieder leer! Dann muss ich mein Gesicht wohl unter dem fliessenden Wasser abspülen und nach der Schule neue… öhm, wie heissen die Dinger eigentlich? Watterondellen steht auf der Packung… Also, nach der Schule neue Watterondellen kaufen. Nun muss ich mich aber sputen, dass ich den Bus nicht verpasse!
Am Abend nach der PH laufe ich schnell in den Coop, denn in wenigen Minuten schliesst er. Vor dem Regal stelle ich verwundert fest, dass es 8 verschiedene Sorten Watterondellen gibt. Ich wähle das Produkt von der Marke Coop Naturaline, weil die aus 100% Bio-Baumwolle hergestellt ist.
Später im Zug nach Hause ist mir langweilig. Die Zeitung habe ich am Morgen gelesen, das Sudoku auch schon gelöst, also nehme ich meine Watterondellen hervor und lese, was auf der Packung steht.
Respekt gegenüber Mensch und Natur und ausgezeichnete Hautverträglichkeit für Sie.
Gut, dann habe ich ja das richtige Produkt gekauft.
Dieses Coop Naturaline Produkt wurde nach folgenden Grundsätzen hergestellt:
- aus biologisch angebauter Baumwolle
- Prämie für die Bio-Bauern
- mit Sauerstoff gebleicht (ohne Chlor)
Das Produkt erfüllt höchste ökologische und soziale Kriterien. Alle Stufen der Prozesskette werden von unabhängigen Instanzen kontrolliert.
Das Wort Prozesskette bringt mich zum Nachdenken. Wie viel Arbeit wohl in diesem 20 cm² Wattekreis steckt?
Zuerst muss jemand dafür Baumwolle anpflanzen, sie pflegen und schliesslich ernten. Danach wird die Baumwolle wahrscheinlich gewaschen und gebleicht und dass geschieht vermutlich nicht beim Baumwollbauern. Das heisst, es braucht ein Baumwoll-Taxi (Velo, Lastwagen, Schiff… was auch immer). Dann werden die Baumwollfasern irgendwie gebürstet und das Produkt wird ab jetzt Watte genannt. Die Watte kommt wiederum (nun per Watte-Taxi) an einen anderen Ort. Nun wird die Watte in die richtige Form gebracht. Flach und rund heisst es jetzt Watterondelle und wird mit 79 anderen Watterondellen in eine Plastiktüte gepackt. Gut verpackt werden die Rondellen ins Hauptlager von Coop gebracht, von wo aus diese Packung in meinen Händen in den Coop Rorschach geliefert wurde und von einer/einem Mitarbeiter/in ins Regal gelegt wurde.
Nicht schlecht, was? Da steckt ganz schön viel Arbeit dahinter. Und noch was: Das Wegwerfproduckt, mit dem ich mir morgens und abends den Dreck aus meinen Poren entferne, ist schon um die halbe Welt gereist.
Da kann man wirklich mal sagen: Klein, aber oho!
Am Abend nach der PH laufe ich schnell in den Coop, denn in wenigen Minuten schliesst er. Vor dem Regal stelle ich verwundert fest, dass es 8 verschiedene Sorten Watterondellen gibt. Ich wähle das Produkt von der Marke Coop Naturaline, weil die aus 100% Bio-Baumwolle hergestellt ist.
Später im Zug nach Hause ist mir langweilig. Die Zeitung habe ich am Morgen gelesen, das Sudoku auch schon gelöst, also nehme ich meine Watterondellen hervor und lese, was auf der Packung steht.
Respekt gegenüber Mensch und Natur und ausgezeichnete Hautverträglichkeit für Sie.
Gut, dann habe ich ja das richtige Produkt gekauft.
Dieses Coop Naturaline Produkt wurde nach folgenden Grundsätzen hergestellt:
- aus biologisch angebauter Baumwolle
- Prämie für die Bio-Bauern
- mit Sauerstoff gebleicht (ohne Chlor)
Das Produkt erfüllt höchste ökologische und soziale Kriterien. Alle Stufen der Prozesskette werden von unabhängigen Instanzen kontrolliert.
Das Wort Prozesskette bringt mich zum Nachdenken. Wie viel Arbeit wohl in diesem 20 cm² Wattekreis steckt?
Zuerst muss jemand dafür Baumwolle anpflanzen, sie pflegen und schliesslich ernten. Danach wird die Baumwolle wahrscheinlich gewaschen und gebleicht und dass geschieht vermutlich nicht beim Baumwollbauern. Das heisst, es braucht ein Baumwoll-Taxi (Velo, Lastwagen, Schiff… was auch immer). Dann werden die Baumwollfasern irgendwie gebürstet und das Produkt wird ab jetzt Watte genannt. Die Watte kommt wiederum (nun per Watte-Taxi) an einen anderen Ort. Nun wird die Watte in die richtige Form gebracht. Flach und rund heisst es jetzt Watterondelle und wird mit 79 anderen Watterondellen in eine Plastiktüte gepackt. Gut verpackt werden die Rondellen ins Hauptlager von Coop gebracht, von wo aus diese Packung in meinen Händen in den Coop Rorschach geliefert wurde und von einer/einem Mitarbeiter/in ins Regal gelegt wurde.
Nicht schlecht, was? Da steckt ganz schön viel Arbeit dahinter. Und noch was: Das Wegwerfproduckt, mit dem ich mir morgens und abends den Dreck aus meinen Poren entferne, ist schon um die halbe Welt gereist.
Da kann man wirklich mal sagen: Klein, aber oho!
Donnerstag, 6. März 2008
Liebe Studierende,
ich möchte mich hiermit zum ersten Mal an Ihrer angeregten Diskussion beteiligen. Ich bin beeindruckt von Ihren Blogeinträgen: Ihre Posts sind gefüllt mit eigenen Erfahrungen, Gedanken und konkreten Informationen, die Anlass zum weiterdenken und recherchieren geben. Ich möchte mich zu dem einen oder anderen Punkt äussern:
In mehreren Ihrer Blogs lesen ich von den Werbebroschüren von Migros und Coop, welche mit innovativer Klimapolitik und nachhaltigen Strategien auf sich aufmerksam machen... oder eben für sich Werbung machen. Nun, die zwei Firmen verkaufen identische Produkte, zu praktisch identischen Preisen und sind damit einem ziemlich grossen Konkurrenzdruck ausgesetzt. Insofern kann man sich mit Ethik und Nachhaltigkeit vom anderen abheben. Und wenn Sie durch Migros und Coop gehen, dann merken Sie, dass wir als Kunden mittlerweile sehr viele Möglichkeiten haben unseren Einkauf sehr bewusst nachhaltig zu gestalten. Natürlich, und Sie schreiben dies auch so in Ihren Blogs, geht es den zwei Grossverteilern primär um Werbung. Was sollen wir anderes erwarten? Migros und Coop wollen ja schliesslich auch Geld verdienen. Natürlich ist es sinnvoll und notwendig, dass wir möglichst in allen unsere Konsumgewohnheiten den Vorzug den biologischen und fairen Produkten geben. Für mich sind die Werbestrategien von Coop und Migros symptomatisch für die Politik zahlreicher Firmen. Sie haben wieder Geld, sich neben Ihrem Kerngeschäft Themen der Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit zuzuwenden. So sind in den vergangenen Monaten zahlreiche Bericht über Firmen zu lesen gewesen, die sich im sog. CSR (corporate social responsibilty) verstärkt engagieren. Die „Erklärung von Bern“ weist darauf hin, dass tatsächlich aber bei vielen Multis vor allem eine geschickt agierende PR-Maschinerie dahinter steckt. Öko und Fair verkauft sich schliesslich gut! (naja, mindestens wird damit die öffentliche Wahrnehmung auf diese Themen wieder stärker sensibilisiert).
Bis zum nächsten Mal, freundliche Grüsse, Michael Zahner
ich möchte mich hiermit zum ersten Mal an Ihrer angeregten Diskussion beteiligen. Ich bin beeindruckt von Ihren Blogeinträgen: Ihre Posts sind gefüllt mit eigenen Erfahrungen, Gedanken und konkreten Informationen, die Anlass zum weiterdenken und recherchieren geben. Ich möchte mich zu dem einen oder anderen Punkt äussern:
In mehreren Ihrer Blogs lesen ich von den Werbebroschüren von Migros und Coop, welche mit innovativer Klimapolitik und nachhaltigen Strategien auf sich aufmerksam machen... oder eben für sich Werbung machen. Nun, die zwei Firmen verkaufen identische Produkte, zu praktisch identischen Preisen und sind damit einem ziemlich grossen Konkurrenzdruck ausgesetzt. Insofern kann man sich mit Ethik und Nachhaltigkeit vom anderen abheben. Und wenn Sie durch Migros und Coop gehen, dann merken Sie, dass wir als Kunden mittlerweile sehr viele Möglichkeiten haben unseren Einkauf sehr bewusst nachhaltig zu gestalten. Natürlich, und Sie schreiben dies auch so in Ihren Blogs, geht es den zwei Grossverteilern primär um Werbung. Was sollen wir anderes erwarten? Migros und Coop wollen ja schliesslich auch Geld verdienen. Natürlich ist es sinnvoll und notwendig, dass wir möglichst in allen unsere Konsumgewohnheiten den Vorzug den biologischen und fairen Produkten geben. Für mich sind die Werbestrategien von Coop und Migros symptomatisch für die Politik zahlreicher Firmen. Sie haben wieder Geld, sich neben Ihrem Kerngeschäft Themen der Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit zuzuwenden. So sind in den vergangenen Monaten zahlreiche Bericht über Firmen zu lesen gewesen, die sich im sog. CSR (corporate social responsibilty) verstärkt engagieren. Die „Erklärung von Bern“ weist darauf hin, dass tatsächlich aber bei vielen Multis vor allem eine geschickt agierende PR-Maschinerie dahinter steckt. Öko und Fair verkauft sich schliesslich gut! (naja, mindestens wird damit die öffentliche Wahrnehmung auf diese Themen wieder stärker sensibilisiert).
Bis zum nächsten Mal, freundliche Grüsse, Michael Zahner
Mittwoch, 5. März 2008
Der Weg der Milch
Als ich den Auftrag dieser Woche las, kam mir spontan „Milch“ in den Sinn. Jeden Morgen trinke ich eine warme Schokolade... Nun stellte ich mir die Frage, wo ist diese Milch schon überall gewesen und was hat sie schon alles durchgemacht? Wer ist überhaupt alles daran beteiligt, damit ich am Morgen meine Milch trinken kann? Ein paar Kühe und Bauern, wäre wohl eine logische aber überaus unvollständige Antwort... Ich beginne aber einmal von vorne: Die Kuh wird zwei Mal täglich gemolken. Damit sie aber überhaupt Milch gibt, muss sie gut genährt sein. Sie braucht also Futter und Wasser. Der grosse Teil des Futters besorgt der Bauer selber für die Kuh. So hat er zum Beispiel im Sommer Heu eingebracht oder bringt die Kühe im Sommer auf die Weide. Wasser lässt er aus dem Wasserhahn... Den Weg des Wassers lasse ich in diesem Post ausser acht. Es ist aber klar, dass auch hier viele Menschen und Maschinen daran beteiligt sind, dass der Bauer den Wasserhahn aufdrehen kann und das Wasser raus fliesst. Die Kuh wird nun also gemolken. Und zwar macht der Bauer das nicht mehr mit seinen Händen, sondern mit Melkmaschinen. Diese Melkmaschinen müssen natürlich irgendwo produziert werden. à wieder jemand, der indirekt für mich arbeitet. Die Milch wird nun in spezielle Gefässe gefüllt, auch diese wurden von einer speziellen Firma hergestellt. Nachdem die Milch abgefüllt wurde, wird sie in die Molkerei gefahren (oder die Molkerei holt sie ab). Für diesen Weg braucht es ein Auto. Die Autoindustrie spielt also auch eine Rolle im Milchgeschäft. In der Molkerei wird die Milch gereinigt, mit Wärme behandelt, homogenisiert, abgefüllt oder weiter verarbeitet (wer sich speziell dafür interessiert: http://www.was-wir-essen.de/abisz/2314_2317.php). Die Verpackungsindustrie trägt also auch ihren Teil bei. Nun wird die Milch in Lastwagen in den Laden gefahren. Dafür muss sie natürlich zuerst von jemanden in den Lastwagen eingeladen und später wieder ausgeladen werden. Jetzt kommen die Ladenmitarbeiter zum Zug, da sie die Milchpackungen/Milchflaschen in die Regale einräumen. Ja und ganz zum Schluss kassieren die Mitarbeiter das Geld für die Milch ein, damit ich sie mit nach Hause nehmen kann und meine warme Schokolade geniessen kann...So gründlich habe ich mir den Weg der Milch noch nie überlegt. Es ist faszinierend zu sehen, welche Menschen alle daran arbeiten, damit ich am Morgen meine Milch trinken kann.
Dienstag, 4. März 2008
Vom Bohrturm in die Tankstelle
Als ich den Auftrag für diese Woche gelesen habe, nahm es mich wunder, wie das Benzin vom Bohrturm zur Tankstelle gelangt. Mir ist klar, dass da einige Arbeitsstunden und viele Kilometer Transportweg dahinter stecken. Aber welche genau?
Bei meiner Recherche bin ich auf folgendes gestossen:
Dadurch, dass Erdöl meist unter Gesteinsschichten verborgen ist, müssen zuerst wissenschaftliche Untersuchungen vorgenommen werden. Dann folgt eine Probebohrung. Da nur wenige Bohrungen zum Erfolg führen, ist schon dieser Teil des ganzen Weges sehr teuer und zeitaufwändig.
Nehmen wir an, wir sind erfolgreich. Der nächste Schritt ist, eine Bohrplattform zu bauen. Von dort werden nun Bohrungen getätigt und Erdöl gewonnen.
Bei meiner Recherche bin ich auf folgendes gestossen:
Dadurch, dass Erdöl meist unter Gesteinsschichten verborgen ist, müssen zuerst wissenschaftliche Untersuchungen vorgenommen werden. Dann folgt eine Probebohrung. Da nur wenige Bohrungen zum Erfolg führen, ist schon dieser Teil des ganzen Weges sehr teuer und zeitaufwändig.
Nehmen wir an, wir sind erfolgreich. Der nächste Schritt ist, eine Bohrplattform zu bauen. Von dort werden nun Bohrungen getätigt und Erdöl gewonnen.
Weiter geht es in die Vorbehandlung. In Trennanlagen werden Verunreinigungen (Gase und Salzwasser) beseitigt. Dann gelangt das reine Erdöl in die Raffiniere.In der Raffinerie wird das Rohöl auf verschiedene Weisen destilliert. Anschliessend werden die Stoffe chemisch umgewandelt und danach wird das Ganze nachbehandelt. Das heisst, unerwünschte Produktbestandteile werden entfernt. Zum Schluss muss alles noch entschwefelt werden.
Benzin ist entstanden. Dahinter steckt meiner Meinung nach aber schon ein immenser Aufwand. Man denke an die riesigen Maschinen und Gebäude die zuerst erbaut werden mussten, Stromverbrauch, Entsorgen der Abfälle...
Und es geht noch weiter… Nun muss alles aber noch transportiert werden. Dies geschieht auf dem Seeweg mit Öltankern und auf dem Land mittels Pipelines. Weiter gelangt das Benzin per Schiff auf dem Rhein, mit der Eisenbahn oder auf der Strasse (eher selten) zu uns in die Schweiz. Schliesslich muss es noch zu den Tankstellen gebracht und dort in die Säulen gepumpt werden. Dann kanns losgehen: Parkieren, Tankdeckel auf, füllen, zahlen und die Umwelt verschmutzen.
Wow! Bis das Benzin von uns genutzt werden kann, haben schon x-Tausende von Leuten einen Beitrag geleistet. Ja und für diesen Aufwand müssen wir momentan etwa 1.70 Fr. pro Liter bezahlen. Sind wir nicht die ganze Zeit am jammern wie teuer alles ist? Und das ist nicht nur beim Benzin, sondern auch bei anderen Produkten, die wir täglich gebrauchen so. Ich denke, wir müssen die Möglichkeiten, die wir haben vermehrt schätzen lernen. Es soll nicht immer alles selbstverständlich sein.
Montag, 3. März 2008
Vernetzungen
Das erste, was ich zum Auftrag dieser Woche dachte, war: "Da frage ich meinen Vater mal, ob er mir erläutern könnte, wen es alles braucht, damit ich Strom habe." Er arbeitet beim Elektrizitätswerk und ich dachte mir einfach ohne selber gross nachzudenken, dass er mir dies "schnell" aufzeigen kann. Hoppla, aber falsch gedacht... Denn da kommt die Frage auf, wie indirekt die Vernetzung denn sein darf oder muss. Gehört da der Bau der Staumauer auch schon dazu? Wie sieht es aus mit dem Bau der Druckleitung, ja überhaupt den Materialien, die nur schon für den Bau gebraucht werden? Das alles ist mir noch nie bewusst worden. Meine Güte, da steht ja die ganze Welt dahinter, nur damit wir Strom nutzen können. Um dies doch einmal noch richtig (obwohl hier richtig eben doch nicht das richtige Wort ist) aufzuzeigen, versuche ich mal, die "Berufe" aufzulisten:
-alle, die am Bau der Staumauer beteiligt sind / waren
-alle, die am Bau der Druckleitung beteiligt sind /waren
-alle, die am Bau und der Installierung des Generators beteiligt sind / waren
-alle, die am Bau der Stromleitungen beteiligt sind / waren (Netzelektriker und andere)
-alle, die an der Installation der Stromleitungen im Haus verantwortlich sind / waren
-alle, die im Moment arbeiten und das ganze System unterhalten (Unterhaltspersonen, Elektroinstallateure,...)
-ausserdem kommen alle dazu, die für jeglichen Transport von Materialien zuständig sind / waren und diese Personen, die Teile zum Bau des Ganzen vorgängig hergestellt haben
So, und jetzt habe ich sicher noch Abertausende von Personen vergessen, die ebenfalls noch irgendetwas dazu beigetragen haben, damit in meinem Zimmer das Radio läuft und meine Lampe leuchtet. Unglaublich, was alles dahinter steckt, nur damit wir einen Knopf drücken können und dann zufrieden sind. Was geschieht nämlich, wenn irgendeines der Glieder in dieser langen Kette einmal ausfällt? Naja, dann wird es ersetzt. Aber wenn das Auswirkungen hat oder man es gar nicht so schnell ersetzen kann? Dann wird ohne gross nachzudenken, geflucht und sich mächtig aufgeregt. Und dies nur, weil wir Gewohnheitstiere sind. Eigentlich ist es unfassbar, woran man sich einfach so gewöhnt und es einfach als selbstverständlich ansieht. Und wenn es dann weg ist, bricht für uns eine Welt zusammen, die wir selber nicht wieder aufbauen können. Eigentlich sind wir absolut voneinander abhängig, ohne dies wahrzunehmen. Warum halten wir dann nicht mehr zusammen? Denn, wie man an diesem kleinen Beispiel sieht, braucht es sehr viele Menschen, die zusammen arbeiten. Wenn man dies nun auf die ganze Welt ausweitet, drängt sich mir folgende Aussage auf: Haltet zusammen, denn wenn ihr dies nicht tut, bricht eure Welt zusammen! Und denkt daran, nicht nur eine kleine Welt bricht zusammen, sondern die ganz grosse!
-alle, die am Bau der Staumauer beteiligt sind / waren
-alle, die am Bau der Druckleitung beteiligt sind /waren
-alle, die am Bau und der Installierung des Generators beteiligt sind / waren
-alle, die am Bau der Stromleitungen beteiligt sind / waren (Netzelektriker und andere)
-alle, die an der Installation der Stromleitungen im Haus verantwortlich sind / waren
-alle, die im Moment arbeiten und das ganze System unterhalten (Unterhaltspersonen, Elektroinstallateure,...)
-ausserdem kommen alle dazu, die für jeglichen Transport von Materialien zuständig sind / waren und diese Personen, die Teile zum Bau des Ganzen vorgängig hergestellt haben
So, und jetzt habe ich sicher noch Abertausende von Personen vergessen, die ebenfalls noch irgendetwas dazu beigetragen haben, damit in meinem Zimmer das Radio läuft und meine Lampe leuchtet. Unglaublich, was alles dahinter steckt, nur damit wir einen Knopf drücken können und dann zufrieden sind. Was geschieht nämlich, wenn irgendeines der Glieder in dieser langen Kette einmal ausfällt? Naja, dann wird es ersetzt. Aber wenn das Auswirkungen hat oder man es gar nicht so schnell ersetzen kann? Dann wird ohne gross nachzudenken, geflucht und sich mächtig aufgeregt. Und dies nur, weil wir Gewohnheitstiere sind. Eigentlich ist es unfassbar, woran man sich einfach so gewöhnt und es einfach als selbstverständlich ansieht. Und wenn es dann weg ist, bricht für uns eine Welt zusammen, die wir selber nicht wieder aufbauen können. Eigentlich sind wir absolut voneinander abhängig, ohne dies wahrzunehmen. Warum halten wir dann nicht mehr zusammen? Denn, wie man an diesem kleinen Beispiel sieht, braucht es sehr viele Menschen, die zusammen arbeiten. Wenn man dies nun auf die ganze Welt ausweitet, drängt sich mir folgende Aussage auf: Haltet zusammen, denn wenn ihr dies nicht tut, bricht eure Welt zusammen! Und denkt daran, nicht nur eine kleine Welt bricht zusammen, sondern die ganz grosse!
Donnerstag, 28. Februar 2008
Mit Kokos- und Palmöl über den Ärmelkanal
Diesen Titel habe ich am 25. Februar 08 in der Zeitung gefunden. Nein, es ist kein Bericht über einen Verrückten, der (mit Kokos- und Palmöl eingerieben) durch den Ärmelkanal geschwommen ist! Viel mehr handelt er von einer Boeing 747-400 mit diesem tropischen Ölgemisch im Tank von London nach Amsterdam geflogen ist!
Die britische Gesellschaft Virgin Atlantic sprach von einem Durchbruch beim Klimaschutz. Sie möchte in den nächsten zehn Jahren rund drei Milliarden Pfund in die Entwicklung von Biotreibstoffe investieren.
Ein lobenswertes Vorhaben wenn ich daran denke, dass die Menschheit immer mehr reist und der Flugverkehr stetig zunimmt. Die einen jetten mal kurz über die halbe Welt um Bekannte zu besuchen, andere fliegen geschäftlich von einem Ort zum nächsten (und nochmals andere sausen mit ihrem Privatjet durch die Luft um irgendwo einen Vortrag über Nachhaltigkeit zu halten…).
Laut des Artikels bezeichnen Kritiker diesen knapp einstündigen Flug mit Biotreibstoff als einen „Werbetrick“, der von der Klimabelastung durch den zunehmenden Luftverkehr ablenken solle.
Diese Meinung kann ich nicht unterstützen. Sicher war diese Aktion gut für das Image der Fluggesellschaft, wenn auch nur ein Peanut im Kampf gegen die Klimabelastung. Doch ich finde, man sollte nicht immer nur die negativen Meldungen in den Medien bringen. Auch kleine Dinge (nun ja, so ein Flugzeug ist ja wirklich nicht klein) haben Wirkung. Hinter diesem Flug steckt eine Menge Forschung, die man weiter entwickeln und verwenden kann!
Damit komme ich gerade zu einem Punkt, der mich brennend interessiert: wer entwickelt solche energiereiche Mischungen? Wer untersucht, was zusammengebraut werden muss, damit eine Flüssigkeit als Treibstoff dient?
Ich stelle mir diese Chemiker vor wie den Miraculix aus René Goscinnys und Uderzos Asterix. Diese Menschen sind Zauberer und können mit ihren Mischungen und Tränken die Welt verändern. Sie können böse Zaubertränke brauen, die der Umwelt schaden, aber auch solche, die uns helfen können, die Welt zu retten.
Die britische Gesellschaft Virgin Atlantic sprach von einem Durchbruch beim Klimaschutz. Sie möchte in den nächsten zehn Jahren rund drei Milliarden Pfund in die Entwicklung von Biotreibstoffe investieren.
Ein lobenswertes Vorhaben wenn ich daran denke, dass die Menschheit immer mehr reist und der Flugverkehr stetig zunimmt. Die einen jetten mal kurz über die halbe Welt um Bekannte zu besuchen, andere fliegen geschäftlich von einem Ort zum nächsten (und nochmals andere sausen mit ihrem Privatjet durch die Luft um irgendwo einen Vortrag über Nachhaltigkeit zu halten…).
Laut des Artikels bezeichnen Kritiker diesen knapp einstündigen Flug mit Biotreibstoff als einen „Werbetrick“, der von der Klimabelastung durch den zunehmenden Luftverkehr ablenken solle.
Diese Meinung kann ich nicht unterstützen. Sicher war diese Aktion gut für das Image der Fluggesellschaft, wenn auch nur ein Peanut im Kampf gegen die Klimabelastung. Doch ich finde, man sollte nicht immer nur die negativen Meldungen in den Medien bringen. Auch kleine Dinge (nun ja, so ein Flugzeug ist ja wirklich nicht klein) haben Wirkung. Hinter diesem Flug steckt eine Menge Forschung, die man weiter entwickeln und verwenden kann!
Damit komme ich gerade zu einem Punkt, der mich brennend interessiert: wer entwickelt solche energiereiche Mischungen? Wer untersucht, was zusammengebraut werden muss, damit eine Flüssigkeit als Treibstoff dient?
Ich stelle mir diese Chemiker vor wie den Miraculix aus René Goscinnys und Uderzos Asterix. Diese Menschen sind Zauberer und können mit ihren Mischungen und Tränken die Welt verändern. Sie können böse Zaubertränke brauen, die der Umwelt schaden, aber auch solche, die uns helfen können, die Welt zu retten.
Nachhaltigkeit in den Medien
In dieser Woche ist mir zum ersten Mal richtig aufgefallen, wie man ohne wirklich zu suchen, eben doch nach einem bestimmten Thema Ausschau halten kann. Und da kam plötzlich die Frage auf: Ist das Nachhaltigkeitsthema jetzt wirklich so gross in den Medien oder fällt mir das jetzt nur auf? Das kann ich im Moment nicht beantworten, möchte hier aber zwei kurze Artikel erwähnen, die ich diese Woche gefunden habe.
Zum ersten habe ich im Migros-Magazin einen Werbeartikel mit dem Titel "Bügel fürs Gewissen" gefunden. Die Migros wirbt für Kleiderbügel aus FSC-Buchenholz. Das FSC-Zeichen garantiert "sozialverträgliche, umweltgerechte und nachhaltige Wirtschaft".
Da sage ich nur: Das ist ja alles gut und recht! Super, dass sich die Migros für die Umwelt einsetzt. Aber bevor jetzt alle in die Migros stürmen, denkt einmal noch an die alten Kleiderbügel. Was ist für die Umwelt nützlicher? Wenn wir tonnenweise FSC-Kleiderbügel kaufen und die alten Plastikbügel in den Müll werfen, oder wenn wir die alten Bügel einfach noch ein paar Jahre länger im Schrank hängen lassen, ohne damit Abfall zu produzieren? Da sage ich nur, denkt immer noch ein bisschen weiter! Wer aber neue Kleiderbügel braucht und ein bisschen auf die Umwelt achtet, der soll natürlich umweltfreundliche Bügel kaufen, das würde ich wohl genau so machen!
Den zweiten Artikel habe ich heute im Sarganserländer entdeckt. Anlass für diesen Artikel ist der morgige 29. Februar. Titel: "Der 29. Februar als ein Ferientag für die Umwelt" Der National Trust gibt seinen Angestellten frei, im Gegenzug sollen sie aber etwas für die Umwelt tun. So wird beschrieben, dass man einen Baum pflanzen, eine Energiesparlampe einschrauben, ein Fenster abdichten oder anderes tun könnte. Die Angestellten müssen dazu im Nachinein einen Bericht abgeben. Das tönt gut und würde mich sehr freuen, wenn das bei uns auch so wäre! Ich hätte da aber einen Vorschlag, um das Ganze noch effizienter zu gestalten: Dies sollte nicht auf Freiwilligkeit basieren, denn wer nichts macht, bekommt einen freien Tag und muss nicht mit Sanktionen rechnen. Und natürlich sollten diese Ferientage für die Umwelt nicht nur am 29. Februar in England sein, sondern viel viel öfter (mindestens einer pro Woche) und am besten gleich auf der ganzen Welt. Und nun noch im Ernst, darüber nachzudenken finde ich gar keine schlechte Idee. Im Artikel steht noch folgender Satz, der absolut zum Nachdenken anregt: "Es gibt 29 Millionen Arbeitnehmer in Grossbritannien, wenn nur eine Million eine Energiesparlampe installieren und das Thermostat um ein Grad herunterdrehen, senken wir den Kohlendioxid-Ausstoss um 351 000 Tonnen".
So weit ich das beurteilen kann, sind in beiden Artikeln alle drei Elemente des Nachhaltigkeitsdreieck integriert. Und man sieht es noch einmal, vorallem der Artikel zum 29. Februar zeigt es: Das Kleine macht das Grosse aus!
Zum ersten habe ich im Migros-Magazin einen Werbeartikel mit dem Titel "Bügel fürs Gewissen" gefunden. Die Migros wirbt für Kleiderbügel aus FSC-Buchenholz. Das FSC-Zeichen garantiert "sozialverträgliche, umweltgerechte und nachhaltige Wirtschaft".
Da sage ich nur: Das ist ja alles gut und recht! Super, dass sich die Migros für die Umwelt einsetzt. Aber bevor jetzt alle in die Migros stürmen, denkt einmal noch an die alten Kleiderbügel. Was ist für die Umwelt nützlicher? Wenn wir tonnenweise FSC-Kleiderbügel kaufen und die alten Plastikbügel in den Müll werfen, oder wenn wir die alten Bügel einfach noch ein paar Jahre länger im Schrank hängen lassen, ohne damit Abfall zu produzieren? Da sage ich nur, denkt immer noch ein bisschen weiter! Wer aber neue Kleiderbügel braucht und ein bisschen auf die Umwelt achtet, der soll natürlich umweltfreundliche Bügel kaufen, das würde ich wohl genau so machen!
Den zweiten Artikel habe ich heute im Sarganserländer entdeckt. Anlass für diesen Artikel ist der morgige 29. Februar. Titel: "Der 29. Februar als ein Ferientag für die Umwelt" Der National Trust gibt seinen Angestellten frei, im Gegenzug sollen sie aber etwas für die Umwelt tun. So wird beschrieben, dass man einen Baum pflanzen, eine Energiesparlampe einschrauben, ein Fenster abdichten oder anderes tun könnte. Die Angestellten müssen dazu im Nachinein einen Bericht abgeben. Das tönt gut und würde mich sehr freuen, wenn das bei uns auch so wäre! Ich hätte da aber einen Vorschlag, um das Ganze noch effizienter zu gestalten: Dies sollte nicht auf Freiwilligkeit basieren, denn wer nichts macht, bekommt einen freien Tag und muss nicht mit Sanktionen rechnen. Und natürlich sollten diese Ferientage für die Umwelt nicht nur am 29. Februar in England sein, sondern viel viel öfter (mindestens einer pro Woche) und am besten gleich auf der ganzen Welt. Und nun noch im Ernst, darüber nachzudenken finde ich gar keine schlechte Idee. Im Artikel steht noch folgender Satz, der absolut zum Nachdenken anregt: "Es gibt 29 Millionen Arbeitnehmer in Grossbritannien, wenn nur eine Million eine Energiesparlampe installieren und das Thermostat um ein Grad herunterdrehen, senken wir den Kohlendioxid-Ausstoss um 351 000 Tonnen".
So weit ich das beurteilen kann, sind in beiden Artikeln alle drei Elemente des Nachhaltigkeitsdreieck integriert. Und man sieht es noch einmal, vorallem der Artikel zum 29. Februar zeigt es: Das Kleine macht das Grosse aus!
Mittwoch, 27. Februar 2008
Nachhaltigkeit in den Medien
Ariel Werbespot im Fernsehen
Ariel wirbt zur Zeit für das neue Waschmittel „Ariel kalt-aktiv“ im Fernsehen. Mit diesem neuen Waschmittel kann die Wäsche bei 20°C gewaschen werden und wird trotzdem sauber und rein. Würde jede/r in Deutschland die Waschtemperatur runterschrauben, dann spart dies so viel Energie, dass 12 Millionen Haushalte ein Jahr lang mit Licht versorgt werden könnten. Würden alle Menschen mitmachen (sozialer Aspekt), dann ginge es auch der Umwelt (Ökologie) besser. Ausserdem schont dieses neue Waschmittel den Geldbeutel (Ökonomie) (heisst es auf der Homepage), wobei ich jetzt nicht genau weiss, wie viel dieses neue Produkt kostet... Aber nur schon durch die geringere Waschtemperatur werden Kosten eingespart und der Umwelt ist natürlich auch geholfen. Ich finde es toll, dass jetzt auch Waschmittelhersteller um unsere Umwelt besorgt sind und werde gleich einmal meiner Mutter vorschlagen, dieses neue Waschmittel zu kaufen.
Passagiermaschine flog mit Biosprit
Diesen Artikel las ich in einer Zeitung. Zum ersten Mal flog eine Boeing 747-400 mit Biosprit. Dieser Biosprit besteht aus einer Mischung aus Öl der Kokosnuss und der Babasusspalme. Die britische Gesellschaft sprach von einem Durchbruch beim Klimaschutz. Kritiker hingegen bezeichnen das Ganze als Werbetrick, der von der Klimabelastung durch den zunehmende Luftverkehr ablenken soll. Wie auch immer, ich finde es toll, dass es überhaupt gelungen ist, mit Biosprit in die Lüfte abzuheben. Ich hoffe, dass die Forschung an diesem Thema dranbleibt, damit in Zukunft alle Flugzeuge mit Biosprit fliegen können. Unserer Umwelt wäre durch den auf Null reduzierten CO2 – Ausstoss enorm gedient.
In den letzten drei Tagen habe ich vermehrt auf das Thema Nachhaltigkeit in den Medien geachtet. Ich war richtig überrascht, wie viel ich über dieses Thema gefunden habe. Dies zeigt mir, dass sich eigentlich eine Menge Menschen mit dem Thema beschäftigen und um unsere Umwelt besorgt sind.
Ariel wirbt zur Zeit für das neue Waschmittel „Ariel kalt-aktiv“ im Fernsehen. Mit diesem neuen Waschmittel kann die Wäsche bei 20°C gewaschen werden und wird trotzdem sauber und rein. Würde jede/r in Deutschland die Waschtemperatur runterschrauben, dann spart dies so viel Energie, dass 12 Millionen Haushalte ein Jahr lang mit Licht versorgt werden könnten. Würden alle Menschen mitmachen (sozialer Aspekt), dann ginge es auch der Umwelt (Ökologie) besser. Ausserdem schont dieses neue Waschmittel den Geldbeutel (Ökonomie) (heisst es auf der Homepage), wobei ich jetzt nicht genau weiss, wie viel dieses neue Produkt kostet... Aber nur schon durch die geringere Waschtemperatur werden Kosten eingespart und der Umwelt ist natürlich auch geholfen. Ich finde es toll, dass jetzt auch Waschmittelhersteller um unsere Umwelt besorgt sind und werde gleich einmal meiner Mutter vorschlagen, dieses neue Waschmittel zu kaufen.
Passagiermaschine flog mit Biosprit
Diesen Artikel las ich in einer Zeitung. Zum ersten Mal flog eine Boeing 747-400 mit Biosprit. Dieser Biosprit besteht aus einer Mischung aus Öl der Kokosnuss und der Babasusspalme. Die britische Gesellschaft sprach von einem Durchbruch beim Klimaschutz. Kritiker hingegen bezeichnen das Ganze als Werbetrick, der von der Klimabelastung durch den zunehmende Luftverkehr ablenken soll. Wie auch immer, ich finde es toll, dass es überhaupt gelungen ist, mit Biosprit in die Lüfte abzuheben. Ich hoffe, dass die Forschung an diesem Thema dranbleibt, damit in Zukunft alle Flugzeuge mit Biosprit fliegen können. Unserer Umwelt wäre durch den auf Null reduzierten CO2 – Ausstoss enorm gedient.
In den letzten drei Tagen habe ich vermehrt auf das Thema Nachhaltigkeit in den Medien geachtet. Ich war richtig überrascht, wie viel ich über dieses Thema gefunden habe. Dies zeigt mir, dass sich eigentlich eine Menge Menschen mit dem Thema beschäftigen und um unsere Umwelt besorgt sind.
Dienstag, 26. Februar 2008
Nachhaltige Entwicklung in den Medien – Taten statt Worte
So! Eine Woche in meinem Heldendasein ist vorüber. Es ist nichts erwähnenswertes passiert, ausser dass mir Berichte über Nachhaltigkeit verstärkt aufgefallen sind, passend zu unserer neuen Aufgabe.
9 Tonnen CO2 – Ausstoss pro Kopf und Jahr in der Schweiz!!!
Auf dieses Thema wurde die Schweizer Bevölkerung gestern nicht nur einmal aufmerksam gemacht. Zum einen vom Radiosender DRS 3 und zum anderen vom Schweizer Fernsehen in der Sendung „10 vor 10“.
Doch diese 9 Tonnen CO2 sind sehr viel zu viel! Das Ziel wäre, diesen Ausstoss auf eine Tonne pro Kopf und Jahr zu verringern. Ich denke, wenn uns Schweizern dies gelingt, können wir wirklich von Heldentaten sprechen! Los geht’s! Seid ihr CO2 – Reduktionshelden und –heldinnen? Und … > gemeinsam geht’s flotter. (Da wären wir beim sozialen Aspekt des NachhaltigkeitsdreieckesJ)

Einen weiteren Beitrag habe ich in der Coopzeitung gefunden. Dort wird die Vision „Coop will CO2-neutral werden“ beschrieben. Es geht darum, dass der Grossverteiler in den nächsten 15 Jahren so viel CO2 einsparen und kompensieren will, bis sie eine ausgeglichene CO2-Bilanz präsentieren können. Der Fokus dabei liegt auf allen Verkaufsstellen und Verteilzentren, dem eigenen Transportbereich, allen Produktionsbetrieben, sowie auf den Verwaltungseinheiten. Ein Beispiel ist folgendes: Neue Verkaufsstellen werden nur noch nach Minergie-Kriterien gebaut. Die Kriterien beziehen sich auf die Gebäudeisolation, die gewerbliche Kälte, die Wärmeerzeugung, die Beleuchtung und auf das Lufterneuerungssystem. Kurz gesagt: solche Gebäude sind besonders umweltfreundlich und energiesparend.
Heldentaten? Oder stecken dahinter nur Maulhelden? Mir ist bewusst, dass hinter Berichten dieser Art auch Eigenwerbung steckt. Trotzdem…Ich finde es wichtig, dass Grossbetriebe solche Schritte wagen und ihre Ziele auch kund tun. Denn sie stehen jeden Tag in der Öffentlichkeit und erreichen auf diese Weise viele Personen. Im besten Fall werden dadurch weitere Leute ermuntert, selber auch etwas für die Nachhaltigkeit zu tun. Als Heldin der Ökonomie bin ich von solchen Taten natürlich überaus begeistert und fordere auch andere Unternehmen auf, ähnliches zu vollbringen. Es ist schön, Taten zu sehen und nicht nur Worte zu hören.
Das wärs von meiner Seite. Ich werde mich bemühen, meine Augen und Ohren weiterhin in den Genuss des Thema Nachhaltigkeit zu bringen.
Moment, fast hätte ich vergessen, euch zu berichten, wie heldenhaft ich mich aus meiner Zwickmühle mit der Sparlampe befreit habe. Gleich am nächsten Tag habe ich nämlich zwei Stück gekauft, obwohl eine davon 11 Franken kostete und eine normale „nur“ 4 Franken gewesen wäre. Doch der (über)freundliche Herr am Verkaufstisch hat mir 20 Prozent Rabatt gewährt. Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass ich über den Preis gejammert habe wie oder ob der Verkäufer einfach einen guten Tag hatte.
9 Tonnen CO2 – Ausstoss pro Kopf und Jahr in der Schweiz!!!
Auf dieses Thema wurde die Schweizer Bevölkerung gestern nicht nur einmal aufmerksam gemacht. Zum einen vom Radiosender DRS 3 und zum anderen vom Schweizer Fernsehen in der Sendung „10 vor 10“.
Doch diese 9 Tonnen CO2 sind sehr viel zu viel! Das Ziel wäre, diesen Ausstoss auf eine Tonne pro Kopf und Jahr zu verringern. Ich denke, wenn uns Schweizern dies gelingt, können wir wirklich von Heldentaten sprechen! Los geht’s! Seid ihr CO2 – Reduktionshelden und –heldinnen? Und … > gemeinsam geht’s flotter. (Da wären wir beim sozialen Aspekt des NachhaltigkeitsdreieckesJ)

Einen weiteren Beitrag habe ich in der Coopzeitung gefunden. Dort wird die Vision „Coop will CO2-neutral werden“ beschrieben. Es geht darum, dass der Grossverteiler in den nächsten 15 Jahren so viel CO2 einsparen und kompensieren will, bis sie eine ausgeglichene CO2-Bilanz präsentieren können. Der Fokus dabei liegt auf allen Verkaufsstellen und Verteilzentren, dem eigenen Transportbereich, allen Produktionsbetrieben, sowie auf den Verwaltungseinheiten. Ein Beispiel ist folgendes: Neue Verkaufsstellen werden nur noch nach Minergie-Kriterien gebaut. Die Kriterien beziehen sich auf die Gebäudeisolation, die gewerbliche Kälte, die Wärmeerzeugung, die Beleuchtung und auf das Lufterneuerungssystem. Kurz gesagt: solche Gebäude sind besonders umweltfreundlich und energiesparend.
Heldentaten? Oder stecken dahinter nur Maulhelden? Mir ist bewusst, dass hinter Berichten dieser Art auch Eigenwerbung steckt. Trotzdem…Ich finde es wichtig, dass Grossbetriebe solche Schritte wagen und ihre Ziele auch kund tun. Denn sie stehen jeden Tag in der Öffentlichkeit und erreichen auf diese Weise viele Personen. Im besten Fall werden dadurch weitere Leute ermuntert, selber auch etwas für die Nachhaltigkeit zu tun. Als Heldin der Ökonomie bin ich von solchen Taten natürlich überaus begeistert und fordere auch andere Unternehmen auf, ähnliches zu vollbringen. Es ist schön, Taten zu sehen und nicht nur Worte zu hören.
Das wärs von meiner Seite. Ich werde mich bemühen, meine Augen und Ohren weiterhin in den Genuss des Thema Nachhaltigkeit zu bringen.
Moment, fast hätte ich vergessen, euch zu berichten, wie heldenhaft ich mich aus meiner Zwickmühle mit der Sparlampe befreit habe. Gleich am nächsten Tag habe ich nämlich zwei Stück gekauft, obwohl eine davon 11 Franken kostete und eine normale „nur“ 4 Franken gewesen wäre. Doch der (über)freundliche Herr am Verkaufstisch hat mir 20 Prozent Rabatt gewährt. Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass ich über den Preis gejammert habe wie oder ob der Verkäufer einfach einen guten Tag hatte.
Dienstag, 19. Februar 2008
Nachhaltigkeit in meinem Alltag
Meine Familie und ich achten vor allem in kleinen alltäglichen Dingen darauf, dass wir etwas für die Umwelt und die nachhaltige Entwicklung tun. So werden zum Beispiel nur Milchflaschen gekauft, die wieder zurückgegeben werden können. Vor einigen Jahren brauchten wir noch nicht einmal Milchflaschen, da konnten wir die Milch noch direkt beim Bauern in einer Milchkanne holen. Leider hat dieser Bauer keine Milchkühe mehr und wir sind auf unseren Dorfladen angewiesen. Dorfladen ist gleich das nächste Stichwort. Meine Mutter, die hauptsächlich einkauft in unserer Familie, geht immer zu Fuss in den Laden in unserem Dorf. Selten einmal gehts mit dem Auto in ein Center, dann aber auch nur für Grosseinkäufe. Um die umweltschädlichen weiten Transporte nicht zu unterstützen kaufen wir immer Saison-Gemüse, vieles pflanzen wir aber auch selber noch an.
Wir trennen Abfall, das heisst Küchenabfälle kommen auf den Kompost, Papier wird getrennt, ebenfalls Karton, Aluminium wird separat entsorgt und Glas kommt auch nicht in den normalen Müll. Auch Essen das nicht unter einmal aufgegessen wird, kommt bei uns in den Kühlschrank und wird dann später wieder aufgewärmt. Kurzes lüften, duschen anstelle von baden und wenn möglich nicht die ganze WC-Spülung aufbrauchen sind weitere Dinge, die in unserem Haus beachtet werden.
Defizite sehe ich vor allem im Stromverbrauch. Obwohl wir zum Beispiel selten den Stand-by Modus benutzen und Fernseher, Computer und Drucker normalerweise ganz ausschalten, kommt es häufig vor, dass unnötige Lichter brennen gelassen werden und Radios in einem verlassenen Zimmer eingeschalten sind. Ich denke, ganz allgemein geht man mit dem Strom sowieso viel zu selbstverständlich um. Er ist einfach da und man kann ihn fast unbeschränkt einfach brauchen. Dieser Gedanke verleitet mich etwas in die dunkelste Zeit des Jahres. Licht ist etwas wunderschönes und die Lichterketten in der Weihnachtszeit verleiten zum Träumen. Diese Tradition gefällt mir sehr gut, wir verzieren unser Busch im Garten auch jedes Jahr von neuem mit kleinen Lichtchen. Aber da taucht dann immer die Frage nach dem Wieviel auf...
Wie viele Lichterketten, wie viel Strom, wie viel Energie, wie viel Verschmutzung, wie viel Zerstörung braucht es noch, damit das Fass überläuft und unsere zukünftige Generation unsere Fehler ausbaden muss???
Wir trennen Abfall, das heisst Küchenabfälle kommen auf den Kompost, Papier wird getrennt, ebenfalls Karton, Aluminium wird separat entsorgt und Glas kommt auch nicht in den normalen Müll. Auch Essen das nicht unter einmal aufgegessen wird, kommt bei uns in den Kühlschrank und wird dann später wieder aufgewärmt. Kurzes lüften, duschen anstelle von baden und wenn möglich nicht die ganze WC-Spülung aufbrauchen sind weitere Dinge, die in unserem Haus beachtet werden.
Defizite sehe ich vor allem im Stromverbrauch. Obwohl wir zum Beispiel selten den Stand-by Modus benutzen und Fernseher, Computer und Drucker normalerweise ganz ausschalten, kommt es häufig vor, dass unnötige Lichter brennen gelassen werden und Radios in einem verlassenen Zimmer eingeschalten sind. Ich denke, ganz allgemein geht man mit dem Strom sowieso viel zu selbstverständlich um. Er ist einfach da und man kann ihn fast unbeschränkt einfach brauchen. Dieser Gedanke verleitet mich etwas in die dunkelste Zeit des Jahres. Licht ist etwas wunderschönes und die Lichterketten in der Weihnachtszeit verleiten zum Träumen. Diese Tradition gefällt mir sehr gut, wir verzieren unser Busch im Garten auch jedes Jahr von neuem mit kleinen Lichtchen. Aber da taucht dann immer die Frage nach dem Wieviel auf...
Wie viele Lichterketten, wie viel Strom, wie viel Energie, wie viel Verschmutzung, wie viel Zerstörung braucht es noch, damit das Fass überläuft und unsere zukünftige Generation unsere Fehler ausbaden muss???
Nachhaltige Entwicklung in meinem Alltag
In meinem Alltag gibt es mehrere positive Elemente nachhaltiger Entwicklung. Wir heizen zum Beispiel zu Hause mit Holz und nicht mit Öl. Auch achte ich im Winter darauf, dass ich die Heizung abstelle, wenn ich ein Fenster öffne und dieses länger offen bleibt zum Lüften. Auf diese Weise wird nicht zum Fenster hinaus geheizt und Wärme gespart. Ein weiteres positives Element ist das Trennen von Abfall. Wir trennen Karton, Pet, Altpapier, Aluminium, Glas, Batterien und leere Tintenpatronen vom normalen Müll. Ebenso steht bei uns draussen ein Komposthaufen. Auf diese Weise produzieren wir als fünfköpfige Familie gerade mal einen Abfallsack pro Woche. Ich finde, dass dies eigentlich nicht sehr viel ist.
Im Sommer bewässern wir unseren Garten und die Blumen mit Regenwasser. Wir haben extra ein Ableitungsrohr, das in einen Trog führt, in dem das Wasser gesammelt wird. Ich glaube, ich habe es noch nie erlebt, dass wir den Garten mit Wasser aus der Leitung bewässert haben. Auch achte ich im Haushalt auf einen sparsamen Umgang mit Wasser. Ich stelle zum Beispiel zum Zähneputzen und Abwaschen das Wasser ab.
In letzter Zeit verwenden wir immer mehr Energiesparlampen. Wann immer eine Glühbirne kaputt geht, wird sie durch eine Energiesparlampe ersetzt.
Natürlich gibt es auch negative Elemente nachhaltiger Entwicklung in meinem Alltag. Meiner Meinung nach brauche ich das Auto eigentlich zu viel. Aber vielfach ist es gar nicht anders möglich, denn die öffentlichen Verkehrsmittel fahren ja nicht rund um die Uhr. Und irgendwie muss ich ja wieder nach Hause kommen…
Abgesehen vom Auto, denke ich, dass ich für den Moment ziemlich nachhaltig lebe. Falls ich später einmal ein Haus baue, werde ich sicher darauf achten, dass ich die Sonnenenergie nutzen kann.
Im Sommer bewässern wir unseren Garten und die Blumen mit Regenwasser. Wir haben extra ein Ableitungsrohr, das in einen Trog führt, in dem das Wasser gesammelt wird. Ich glaube, ich habe es noch nie erlebt, dass wir den Garten mit Wasser aus der Leitung bewässert haben. Auch achte ich im Haushalt auf einen sparsamen Umgang mit Wasser. Ich stelle zum Beispiel zum Zähneputzen und Abwaschen das Wasser ab.
In letzter Zeit verwenden wir immer mehr Energiesparlampen. Wann immer eine Glühbirne kaputt geht, wird sie durch eine Energiesparlampe ersetzt.
Natürlich gibt es auch negative Elemente nachhaltiger Entwicklung in meinem Alltag. Meiner Meinung nach brauche ich das Auto eigentlich zu viel. Aber vielfach ist es gar nicht anders möglich, denn die öffentlichen Verkehrsmittel fahren ja nicht rund um die Uhr. Und irgendwie muss ich ja wieder nach Hause kommen…
Abgesehen vom Auto, denke ich, dass ich für den Moment ziemlich nachhaltig lebe. Falls ich später einmal ein Haus baue, werde ich sicher darauf achten, dass ich die Sonnenenergie nutzen kann.
Heldentätigkeiten in meinem Alltag?
Gerade haben in meinem Zimmer zwei Glühbirnen ihren Geist aufgegeben und eine weitere flackert vor sich hin. Es ist also höchste Zeit, mir drei neue Glühbirnen zu besorgen. Ich ziehe in Betracht, Stromsparlampen zu kaufen. Doch wie ist das mit dem grösseren Smog? Muss ich mir sorgen machen oder ist es kein relevanter Unterschied? Ich werde mich aus dieser Zwickmühle natürlich heldenhaft befreien.
Ich denke, in unserem Haushalt werden bereits die grundlegenden (Helden)taten für die Umwelt getan. Hier nur ein paar Beispiele. Ich verzichte darauf, euch mit allem was wir tun zu langweilen, denn ihr tut dies ja sicherlich auch und wisst wovon ich spreche.
Wir trennen zum Beispiel Karton, Altpapier und „normalen“ Müll voneinander. Weiter werden Glas, Pet, Batterien und Kompost separat getrennt. Ausserdem wird darauf geachtet, das Wasser nicht unnötig laufen zu lassen und die Wäsche wird nicht zu heiss gewaschen. Das heisst, höchstens 60 Grad. Und dies nur mit äusserst schmutziger Kleidung. Weiter wird statt einer Pfanne wird ein Wasserkocher benutzt. So wird nämlich etwa 50 Prozent der Energie gespart.
Das ist ja alles schön und gut. Nun wäre es aber toll, wenn andere Leute dies auch handhaben würden. Zuerst muss doch in jedem Haushalt „gekehrt“ werden, bevor man die richtig grossen Dinge in Angriff nimmt. Doch wie bringe ich meinen Mitmenschen bei, dass dies wirklich wichtig wäre? Ich habe manchmal das Gefühl, solche grundlegenden Sachen werden aus Bequemlichkeit missachtet. Der Wille wäre vielleicht schon da, aber es scheitert an der Disziplin.
Zurück zu den „richtig grossen Dingen“. Gehe ich nicht auch gerne in die Ferien? Wenn möglich recht weit weg? Mit dem Flugzeug? Na klar! Und ich möchte es auch nicht missen. Dass man es fast nicht bezahlen kann ist etwas anderes.
Oder wenn es darum geht, in der Umgebung etwas zu besorgen. Soll ich das Auto nehmen? Leider ja! Anlässlich der überhaupt nicht heldenhaften Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel ins herrliche Rheintal ist man schon fast darauf angewiesen, um wenigstens ein wenig von der kurzen Zeit zu sparen, die uns zur Verfügung steht.
Ihr seht, es braucht noch viel mehr heldenhafte Heldentätigkeiten, damit sich unsere Zukunft wirklich nachhaltig entwickelt.
Ich denke, in unserem Haushalt werden bereits die grundlegenden (Helden)taten für die Umwelt getan. Hier nur ein paar Beispiele. Ich verzichte darauf, euch mit allem was wir tun zu langweilen, denn ihr tut dies ja sicherlich auch und wisst wovon ich spreche.
Wir trennen zum Beispiel Karton, Altpapier und „normalen“ Müll voneinander. Weiter werden Glas, Pet, Batterien und Kompost separat getrennt. Ausserdem wird darauf geachtet, das Wasser nicht unnötig laufen zu lassen und die Wäsche wird nicht zu heiss gewaschen. Das heisst, höchstens 60 Grad. Und dies nur mit äusserst schmutziger Kleidung. Weiter wird statt einer Pfanne wird ein Wasserkocher benutzt. So wird nämlich etwa 50 Prozent der Energie gespart.
Das ist ja alles schön und gut. Nun wäre es aber toll, wenn andere Leute dies auch handhaben würden. Zuerst muss doch in jedem Haushalt „gekehrt“ werden, bevor man die richtig grossen Dinge in Angriff nimmt. Doch wie bringe ich meinen Mitmenschen bei, dass dies wirklich wichtig wäre? Ich habe manchmal das Gefühl, solche grundlegenden Sachen werden aus Bequemlichkeit missachtet. Der Wille wäre vielleicht schon da, aber es scheitert an der Disziplin.
Zurück zu den „richtig grossen Dingen“. Gehe ich nicht auch gerne in die Ferien? Wenn möglich recht weit weg? Mit dem Flugzeug? Na klar! Und ich möchte es auch nicht missen. Dass man es fast nicht bezahlen kann ist etwas anderes.
Oder wenn es darum geht, in der Umgebung etwas zu besorgen. Soll ich das Auto nehmen? Leider ja! Anlässlich der überhaupt nicht heldenhaften Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel ins herrliche Rheintal ist man schon fast darauf angewiesen, um wenigstens ein wenig von der kurzen Zeit zu sparen, die uns zur Verfügung steht.
Ihr seht, es braucht noch viel mehr heldenhafte Heldentätigkeiten, damit sich unsere Zukunft wirklich nachhaltig entwickelt.
Montag, 18. Februar 2008
Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld
Als moderne Frau und Heldin des Lebens strebe auch ich in meinem Umfeld nach Elementen nachhaltiger Entwicklung. Meinen Müll trenne ich vorbildlich: Alu, Glas, PET, Papier, Karton, Kompost, Müll und Sondermüll.
Beim Einkaufen achte ich darauf, dass die Verpackung auf ein Minimum begrenzt ist und möglichst recycelbar ist. Produkte aus der Gegend sind meine erste Wahl und bei Früchten und Gemüse kaufe ich das, was gerade Saison ist. Die Einkäufe bringe ich im Einkaufskorb nach Hause und nicht in der Plastiktüte.
Meine Blumen bekommen Wasser aus der Regentonne und das Badewasser wird oft noch von einer zweiten Person genutzt. Wenn ich gerade vom Wasser spreche: im Sommer wird bei uns zu Hause die Aufbereitung des warmen Wassers komplett durch Solarenergie gedeckt.
Weite Strecken fahre ich am liebsten mit dem Zug. So kann ich die Reisezeit dazu nutzen, mal wieder ein Buch zu lesen oder einfach nur auszuspannen (nachhaltige Nutzung der Zeit). Auch zur Schule fahre ich mit dem Zug.
Batterien werden grundsätzlich wieder aufgeladen und der letzte Rest in der Shampooflasche wird mit Wasser verdünnt ebenfalls verwendet.
Ja, dass tönt doch wirklich schon sehr gut, nicht wahr?
Doch ich gestehe, auch Heldinnen mögen es einfach und bequem. Leider stehen die Dinge die unser Leben so praktisch machen, nur selten im Dienste der nachhaltigen Entwicklung. So fallen zum Beispiel die programmierten Sender in der Stereoanlage heraus, wenn ich sie ganz vom Strom nehme. Das passiert nicht, wenn ich sie nur auf Standby schalte. Doch das wiederum verbraucht eigentlich eine menge unnötiger Energie.
Weil die Busverbindungen im Nahverkehr so schlecht sind, benutze ich lieber das Auto. Das spart Zeit und bringt mich trocken und warm (im Sommer schön gekühlt) von A nach B. In die Ferien nehme ich Gesichtsreinigungstücher zum Wegwerfen mit, weil die Flasche mit Gesichtswasser so viel Platz im Necessaire einnimmt.
So gibt es noch viele Beispiele für mein verschwenderisches Leben. Eigentlich wesentlich mehr, als gute Beispiele. Doch heben wir nicht alle gerne das hervor, was wir erfreuliches leisten und verstecken den ganzen Misst irgendwo in einem Schrank, den man möglichst nie öffnet? Ist das nicht das Problem, das die ganze Welt hat? Wir sind zu bequem um zu unseren Verfehlungen zu stehen und prahlen lieber mit unseren Vorzügen?
Doch ganz Hoffnungslos sehe ich die Situation nicht. Wir reden doch hier von nachhaltiger Entwicklung. Entwickeln heisst, durch das Wirken bestimmter Kräfte allmählich entstehen, sich herausbilden. Nachhaltig bedeutet, für längere Zeit, anhaltend.
Lasst unser Wunsch nach Vorzeigetaten die Kraft sein, die die Welt allmählich bessert. Und lasst uns hoffen, dass dieser Wunsch nachhaltig ist.
Beim Einkaufen achte ich darauf, dass die Verpackung auf ein Minimum begrenzt ist und möglichst recycelbar ist. Produkte aus der Gegend sind meine erste Wahl und bei Früchten und Gemüse kaufe ich das, was gerade Saison ist. Die Einkäufe bringe ich im Einkaufskorb nach Hause und nicht in der Plastiktüte.
Meine Blumen bekommen Wasser aus der Regentonne und das Badewasser wird oft noch von einer zweiten Person genutzt. Wenn ich gerade vom Wasser spreche: im Sommer wird bei uns zu Hause die Aufbereitung des warmen Wassers komplett durch Solarenergie gedeckt.
Weite Strecken fahre ich am liebsten mit dem Zug. So kann ich die Reisezeit dazu nutzen, mal wieder ein Buch zu lesen oder einfach nur auszuspannen (nachhaltige Nutzung der Zeit). Auch zur Schule fahre ich mit dem Zug.
Batterien werden grundsätzlich wieder aufgeladen und der letzte Rest in der Shampooflasche wird mit Wasser verdünnt ebenfalls verwendet.
Ja, dass tönt doch wirklich schon sehr gut, nicht wahr?
Doch ich gestehe, auch Heldinnen mögen es einfach und bequem. Leider stehen die Dinge die unser Leben so praktisch machen, nur selten im Dienste der nachhaltigen Entwicklung. So fallen zum Beispiel die programmierten Sender in der Stereoanlage heraus, wenn ich sie ganz vom Strom nehme. Das passiert nicht, wenn ich sie nur auf Standby schalte. Doch das wiederum verbraucht eigentlich eine menge unnötiger Energie.
Weil die Busverbindungen im Nahverkehr so schlecht sind, benutze ich lieber das Auto. Das spart Zeit und bringt mich trocken und warm (im Sommer schön gekühlt) von A nach B. In die Ferien nehme ich Gesichtsreinigungstücher zum Wegwerfen mit, weil die Flasche mit Gesichtswasser so viel Platz im Necessaire einnimmt.
So gibt es noch viele Beispiele für mein verschwenderisches Leben. Eigentlich wesentlich mehr, als gute Beispiele. Doch heben wir nicht alle gerne das hervor, was wir erfreuliches leisten und verstecken den ganzen Misst irgendwo in einem Schrank, den man möglichst nie öffnet? Ist das nicht das Problem, das die ganze Welt hat? Wir sind zu bequem um zu unseren Verfehlungen zu stehen und prahlen lieber mit unseren Vorzügen?
Doch ganz Hoffnungslos sehe ich die Situation nicht. Wir reden doch hier von nachhaltiger Entwicklung. Entwickeln heisst, durch das Wirken bestimmter Kräfte allmählich entstehen, sich herausbilden. Nachhaltig bedeutet, für längere Zeit, anhaltend.
Lasst unser Wunsch nach Vorzeigetaten die Kraft sein, die die Welt allmählich bessert. Und lasst uns hoffen, dass dieser Wunsch nachhaltig ist.
hallo!
wir heissen euch herzlichst wilkommen auf unserem blog!
wir werden uns bemühen, euch heldenhaft zu unterhalten.
wir werden uns bemühen, euch heldenhaft zu unterhalten.
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